Pressemitteilung | BGA - Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V.
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#BGA: "Wenn zwei sich streiten, freut sich kein Dritter" / Wunsch in unsicheren Zeiten: China als starker, aber fairer Partner

(Berlin) - "Diesmal gilt 'Wenn zwei sich streiten, freut sich kein Dritter'. Wir beobachten die Eskalation zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt mit großer Sorge. Die wechselseitig verhängten Strafzölle werden nicht nur die Exporte von den in den USA ansässigen Unternehmen nach China und umgekehrt treffen, sondern Unternehmen auf der ganzen Welt werden zu den Verlierern gehören. So ist nicht zuletzt bei vielen Produkten die internationale Arbeitsteilung so weit vorangeschritten, dass vermeintlich gezielte Maßnahmen zwangsläufig auch Unternehmen in der Lieferkette aus unbeteiligten Länden treffen.

Wir appellieren an beide Parteien, die Spirale der Strafzölle zu stoppen und vorhandene Konflikte im Rahmen der Streitschlichtung der WTO zu lösen. Insbesondere China sollte nun im eigenen Interesse für den regelbasierten Welthandel ernsthaft eintreten, anstatt auf Provokationen derjenigen zu reagieren, die einer globalen Handelsordnung Schaden zufügen wollen." Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin.

Mit Blick auf die anstehenden Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen wünscht Bingmann, "dass China als unser wichtigster Handelspartner unsere Sorgen bezüglich Asymmetrien im Marktzugang ernst nimmt und Wettbewerbsgleichheit für ausländische Unternehmen im Land herstellt. Chinas Bekenntnis zur Globalisierung und Marktöffnung muss ein reales Gesicht bekommen. Mit dem weitrechenden Arm der Politik in alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche ist zu befürchten, dass die chinesische Wirtschaft restriktiver und nationalistischer wird. Sorge bereiten uns beispielsweise die Rechts- und Planungssicherheit unserer Unternehmen im Zusammenhang mit dem allgemeinen Lebensmittelzertifikat. Verschiedene Fragen zum Inhalt und zur Umsetzung sollten die Behörden im gemeinsamen Gespräch möglichst bis Ende dieses Jahres klären, damit Geschäfte davon nicht beeinträchtigt werden. Auch der Entwurf für ein chinesisches Exportkontrollgesetz weicht nicht nur von der internationalen Zielsetzung ab, sondern erhebt zudem einen ähnlichen extraterritorialen Anspruch wie das US-Exportkontrollrecht, das ebenso zu Einschränkungen im Handel führen wird und somit allen Beteiligten schadet."

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA) André Schwarz, Pressesprecher Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin Telefon: (030) 590099521, Fax: (030) 590099539

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