Bierabsatz geht langfristig gesehen nur leicht zurück / Heute (29. Oktober 2007) veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes erfassen nicht die langfristige Entwicklung des Gesamtbiermarktes
(Berlin) - Der Bierabsatz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie erwartet um rund 7 Prozent zurückgegangen. Langfristig gesehen ist der Rückgang zwar bedauerlich aber nicht überraschend, bewertet der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e.V., Rechtsanwalt Peter Hahn, die Situation auf dem deutschen Biermarkt.
Im Vergleich zum Bezugszeitraum 2005 ist der Absatz tatsächlich nur um knapp 1,2 Prozent zurückgegangen.
Ausschlaggebende Gründe für den jetzigen Rückgang des Bierabsatzes sind im Vergleich zum Vorjahr das schlechte Sommerwetter und die fehlende Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land. Insbesondere die Außengastronomie leidet regelmäßig unter schlechtem Sommerwetter, wie auch in diesem Jahr. Auch manche Grillfete fiel ins Wasser. Längerfristig ist der Hauptgrund aber in der demografischen Entwicklung zu sehen.
Entgegen diesem Trend haben alkoholfreie Biere und Biermischgetränke Zuwächse zu verzeichnen, die allerdings nicht den allgemeinen Trend aufheben können. Hinzu kommt bei den Biermischgetränken, dass sie Zuwächse aus dem Marktsegment Bier zu verzeichnen haben. Dies belegt, dass Biermischgetränke Mehrgenerationengetränke sind.
Auf das Gesamtjahr gesehen, wird der Bierabsatz vermutlich um rund 2,5 Prozent sinken. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder ein kleines Plus in der Absatzstatistik verzeichnet werden kann. Wenn das Wetter mitspielt und die Fußballeuropameisterschaft in unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich für Deutschland erfolgreich verlaufen, könnte diese Rechnung aufgehen. Den Sport ausblendend, schließt Hahn mit einer Aussage, die in allen Jahren bisher richtig war: Der Wettergott ist immer noch einer der besten Bierverkäufer.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)
Marc-Oliver Huhnholz, Pressesprecher
Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2091670, Telefax: (030) 20916799
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