Bioenergie ist eine Chance auch für die Entwicklungsländer / Wirtschaftswachstum und Entwicklung des Landes werden erwartet
(Berlin) - Mit der Bioenergie kann wirkungsvoll ein Beitrag zum Schutz des Klimas geleistet und die Erderwärmung begrenzt werden. Dies wurde einhellig auf dem Kongress des Weltbauernverbandes IFAP in Wien deutlich, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin mitteilte. Gleichzeitig würden neue Märkte durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie mit Chancen für die Bauern weltweit aufgebaut, besonders auch in den Entwicklungsländern. Bei Bioenergie, so IFAP-Präsident Jack Wilkinson, handele es sich um eine klassische win-win–Situation für Entwicklungsländer und Klimaschutz. Auch die internationale UN-Organisation teilt diese Einschätzung. Bioenergie werde armen Ländern auf der Welt eine bessere wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringern. Beim Weltbauernverband und bei den internationalen Entwicklungsorganisationen ist man überzeugt, dass die weltweit steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu stabileren landwirtschaftlichen Einkommen führen und damit die Armut bei Bauern in den Entwicklungsländern verringert werde. Nur angemessene landwirtschaftliche Einkommen initiieren Investitionen und Arbeitsplätze und seien damit Garant für lebendige ländliche Räume. Gerade in Entwicklungsländern könne somit durch die Förderung der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen der drohenden Verstädterung und Bildung von Slums in Ballungszentren entgegengewirkt werden.
Im Hinblick auf die guten Perspektiven für die Agrarmärkte und die Märkte für Bioenergie mahnte der Weltbauernverband stabile politische Rahmenbedingungen für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produktion von nachwachsenden Rohstoffen und Bioenergie an. Neben notwendiger Anschubfinanzierung für diesen neuen Energiesektor gehöre auch ein Regelwerk dazu, damit die Landwirte in der Produktionskette vom neuen Standbein profitieren könnten. Verhindert werden müsse eine Entwicklung, wonach die Bauern nur billige Rohstoffproduzenten sind und die Verarbeiter und Konzerne die Gewinne einstreichen. Jeder einzelne Landwirt sei aber auch selbst aufgerufen, betriebseigene seriöse ökonomische Analyse und Planung für den Anbau und die Nutzung von Bioenergie durchzuführen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und die Chancen erfolgreich zu nutzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205
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