BJU-Chef Martin zum Pflegereform-Beschluss: "Von Generationengerechtigkeit keine Spur" / Vorsitzender des Verbandes "Die Jungen Unternehmer - BJU" kritisiert Belastungen für Jüngere
(Berlin) - Der Vorsitzende des Verbandes "Die Jungen Unternehmer - BJU", Dirk Martin, hat die vom Bundestag beschlossene Pflegereform scharf kritisiert. "In dem Beschluss findet sich von Generationengerechtigkeit keine Spur. Hier wurde die Chance vertan, die Pflegeversicherung auch für die jüngere Generation bezahlbar zu machen", sagte Martin am 14. März in Berlin. Von einer nachhaltigen Finanzierung der Versicherung sei man trotz Beitragserhöhung weit entfernt. Nur der Wechsel vom umlagefinanzierten zu einem kapitalgedeckten System mache die Versicherung zukunftsfest.
Martin kritisierte, dass beispielsweise nach dem Jahr 2000 geborene männliche Versicherte später weniger Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten würden, als sie an Beiträgen eingezahlt hätten. Die heutigen Beitragszahler würden mit einer weiteren Erhöhung belastet. "Trotz dieser Beitragserhöhung sind wir von einer nachhaltigen Finanzierung der Pflegeversicherung weit entfernt", sagte Martin. "Die jetzt beschlossene Erhöhung reicht maximal bis 2014." Martin forderte, das derzeitige umlagefinanzierte System auf Kapitaldeckung umzustellen. "Nur der Übergang zu einem kapitalgedeckten System macht die Pflegeversicherung zukunftsfest. Leider wird durch den heutigen Beschluss das Zeitfenster dafür immer kleiner", so Martin. Zudem würden durch die Beitragserhöhung die Lohnzusatzkosten weiter steigen. Martin: "Diese Pflegereform konterkariert das Ziel, den Faktor Arbeit zu entlasten."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Junger Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (BJU)
Sebastian Harnisch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Charlottenstr. 24 - Tuteur Haus, 10117 Berlin
Telefon: (030) 300650, Telefax: (030) 30065-490
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