Blaues Auge für den deutschen Wald nach dem Sturm / Erste Einschätzung der Waldbesitzer zu Orkan Kyrill
(Berlin) - Bundesweit sind der deutsche Wald und die Forstbetriebe wohl mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Sturmwarnungen ließen Schlimmeres befürchten. Allerdings zeigt sich, dass vereinzelt in manchen Regionen nennenswerte Schäden eingetreten sind. Wir sind überzeugt, dass aufgrund der starken Nachfrage nach Holz diese Kapazitäten vom laufenden Markt aufgenommen werden, so die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), Dr. Ute Seeling in einer ersten Einschätzung zum Orkan Kyrill am Rande der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Das Ausmaß der Schäden ist bis zu einer genauen Aufnahme und Begutachtung nicht abschätzbar. Erste Meldungen über den Schadholzanfall müssen mit Vorsicht bewertet werden. Jedenfalls empfiehlt die AGDW den Bürgern zur eigenen Si-cherheit in den kommenden 2 Wochen nicht den Wald zu betreten.
Einzelne Bäume können immer wieder fallen oder verfangene Äste sich lösen und mit großer Gefahr zu Boden stürzen. In Hinblick auf die Waldschutzsituation zeigt sich die AGDW besorgt. Das anhaltend milde Wetter und die flächig aufgetretenen Einzelwürfe sind ein idealer Nähr- und Brutboden für den Borkenkäfer. Es sei jetzt entscheidend, umgehend und fachkundig mit den Aufräumarbeiten zu beginnen, um eine erneute Borkenkäferkalamität zu vermeiden.
Quelle und Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Hans Ludwig Körner, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31807-923, Telefax: (030) 31807-924
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