Pressemitteilung | Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. (BDK)
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Bombenfunde in Zügen der Deutschen Bahn / Mehr Streifenpolizisten und Videokameras schützen nicht vor terroristischen Anschlägen

(Rheinbach) – Aus welcher Motivation heraus der oder die Täter die vermeintlichen „Sprengkoffer“ in Zügen der Deutschen Bahn abgestellt haben, ist derzeitig noch nicht bekannt. Einen extremistischen oder terroristischen Hintergrund unterstellend, wurde schnell eine Ausweitungen der Videoüberwachung oder mehr Präsenz von Polizei auf der Straße gefordert.

„Mit diesen Maßnahmen werden wir keinen Anschlag verhindern, dass kann nicht die professionelle Reaktion auf eine mögliche terroristische Bedrohung sein“, ist die Einschätzung des BDK-Vorsitzenden Klaus Jansen.

„Der Staat Bundesrepublik Deutschland muss sich in die Lage versetzen, auf extremistische und terroristische Bedrohungen nicht nur zu reagieren, sondern vor dem terroristischen Anschlag schon polizeilich qualifiziert agieren zu können“ fordert der BDK Chef Klaus Jansen endlich professionelle Reaktionen auf ein terroristisches Bedrohungsszenario.

„Es ist in diesem Zusammenhang unglaublich, dass fast 5 Jahre nach den terroristischen Anschlägen von New York und Washington und den folgenden Anschlägen in Europa immer noch politisch ausgehandelt wird, welchen Umfang die „Anti-Terror-Datei“ haben soll und wer in welchem Umfang Zugriff auf diese Datei haben soll“, bemängelt Klaus Jansen beispielhaft die fehlenden politischen Entscheidungen in der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. Bundesgeschäftsstelle (BDK) Bernd Carstensen, Pressesprecher Theodor-Storm-Str. 17-18, 16547 Birkenwerder Telefon: (03303) 500132, Telefax: (03303) 503070

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