Pressemitteilung | Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)
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Brauer zeichnen „Botschafter des Bieres“ aus

(Berlin) - Alois Rainer (CSU) ist neuer „Botschafter des Bieres“. Mit dem Ehrentitel wurde der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat während des Deutschen Brauertages in Berlin ausgezeichnet. Die Laudatio hielt seine Vorgängerin, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger (SPD). Der Deutsche Brauertag ist das größte Branchentreffen der Brauwirtschaft. Rund 400 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Verbänden und Politik folgten dieses Jahr der Einladung des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), dem Dachverband der Brauwirtschaft.

Die Auszeichnung „Botschafter des Bieres“ wird vom DBB traditionell an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vergeben, die sich für Handwerk und Mittelstand einsetzen. Zu den Botschaftern der vergangenen Jahre gehörten u.a. Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel, Cem Özdemir, Barbara Schöneberger, Ilse Aigner, Norbert Lammert und Winfried Kretschmann.

„Botschafter des Bieres zu sein, ist eine große Ehre für mich“, sagte Bundeslandwirtschafts-minister Alois Rainer in seiner Rede auf dem Brauertag und dankte dem DBB für die Auszeichnung. Der Minister hob zugleich die Bedeutung der Brauwirtschaft hervor: „Deutsches Bier steht für Handwerkskunst und Heimatverbundenheit. Unsere Brauwirtschaft ist von einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Betriebe geprägt. Sie sind regional stark verankert, oft über Generationen familiengeführt und schaffen Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Was sie brauchen, sind gute Rahmenbedingungen statt neuer Auflagen. Weniger Bürokratie, mehr unternehmerische Freiheit – dafür setze ich mich als Botschafter des Bieres ein, damit Vielfalt und Traditionen auch eine wirtschaftliche Zukunft haben.“

Der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Christian Weber, würdigte Alois Rainer als engagierten Politiker, der sich seit vielen Jahren mit großer Überzeugung für die Belange des Lebensmittelhandwerks und des ländlichen Raums einsetzt. „Alois Rainer kennt die Herausforderungen mittelständischer Betriebe aus eigener Erfahrung und begegnet ihnen mit hoher Glaubwürdigkeit und Augenmaß“, sagte Weber. Er habe sich stets dafür starkgemacht, traditionelle Handwerksberufe zu erhalten und ihnen auch in Zukunft gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu sichern. Besonders hervorzuheben sei sein konsequenter Einsatz für familiengeführte Unternehmen, regionale Wertschöpfungsketten und die Stärkung des ländlichen Raums. Weber betonte, Rainer verstehe das Lebensmittelhandwerk als wichtigen Teil der kulturellen Identität Deutschlands und setze sich dafür ein, dessen Leistungen stärker sichtbar zu machen. „Mit seinem offenen Ohr für die Anliegen von Handwerk, Mittelstand und Ernährungswirtschaft ist Alois Rainer ein überzeugender Botschafter für eine Branche, die Verantwortung, Qualität und Heimatverbundenheit miteinander verbindet“, so Weber. Er hob in seiner Rede die hohe Bedeutung der Brauwirtschaft für die Landwirtschaft hervor. Die mehr als 1.400 Brauereien in Deutschland seien ein unverzichtbarer Partner der heimischen Landwirtschaft, denn sie sichern die Nachfrage nach wichtigen Agrarrohstoffen wie Braugerste und Hopfen und tragen damit wesentlich zur Wertschöpfung in ländlichen Regionen bei. So befindet sich in der Hallertau in Oberbayern das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.

Im Rahmen des Deutschen Brauertages, der seit mehr als 150 Jahren stattfindet, wurden zahlreiche Auszeichnungen an Brauerinnen und Brauer, an Brauereien und an Hopfenpflanzer verliehen

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB), Nina Göllinger, Pressesprecher(in), Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin, Telefon: 030 2091670

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