Bund der Steuerzahler Hamburg e.V. zur Zukunft der Hamburger Museen
(Hamburg) - Im Dezember 2006 legte eine Expertenkommission Vorschläge vor, welche die Hamburger Museen zukunftsfähig machen sollen. Der Hamburger Steuerzahlerbund begrüßt die Vorschläge.
Wir begrüßen insbesondere die ausdrückliche Empfehlung zur Nutzung von Synergieeffekten bei einer verstärkten Zusammenarbeit einzelner Museen, sagte Frank Neubauer, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Hamburg e.V.. Das hatte der Verband in den vergangenen Jahren immer wieder gefordert. Gerade im Hinblick auf den Zusammenschluss einzelner Museumsleitungen dürften erhebliche Mittel freigesetzt werden.
Der Steuerzahlerbund schließt sich darüber hinaus der Meinung der Expertenkommission an, eine einmalige Entschuldung der Museumsstiftungen vorzunehmen. Diese Entschuldung sollte aber nach Möglichkeit schon in diesem Jahr geschehen, damit eine weitere Zunahme der Schulden aufgrund hoher Zinsbelastungen vermieden wird. Schon jetzt muss mit einer Einmalzahlung in Höhe von rund 11 Mio. Euro gerechnet werden.
Ein bewusstes Anlegen von Rücklagenpolstern sowie eine Anpassung der Zuwendungen nach oben lehnt der Steuerzahlerbund hingegen kategorisch ab. Der Steuerzahler unterhält die Museen jetzt schon jährlich mit mehr als 33 Mio. Euro. Durch eine konservative Aufgabenkritik und die Umsetzung der Expertenvorschläge zur Nutzung von Synergien muss es möglich sein, die Zuwendungen stabil zu halten, wenn nicht sogar zu senken, so Neubauer weiter.
Dabei erkennt der Steuerzahlerbund die Notwendigkeit an, dass die Hamburger Museen eine zentrale Werkstatt zur Pflege der Sammlungen benötigen. Wir plädieren jedoch dafür, einen solchen Betrieb für alle Hamburger Kultureinrichtungen, also auch für die bildende Kunst, zu installieren, um wiederum Synergieeffekte zu nutzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Steuerzahler Hamburg e.V. (BdSt)
Pressestelle
Ferdinandstr. 36, 20095 Hamburg
Telefon: (040) 330663, Telefax: (040) 322680
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