Pressemitteilung | BUND e.V. - Bundesverband - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
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BUND: Keine Rolle rückwärts bei der Energiewende

(Stuttgart/Berlin.) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) betrachtet die Klima- und Energiepolitik der CDU mit großer Sorge. Jüngste Partei-Debatten um Klimaschutzziele und Kernelemente der Klimaschutzpolitik, wie den Emissionshandel, weisen den falschen Weg. Vor allem das Regierungshandeln in der Energiepolitik kritisiert der BUND scharf, riskieren doch die bekannt gewordenen Vorschläge von Bundeswirtschaftsministerin Reiche das Gelingen der Energiewende. Am Samstag zu Beginn des CDU-Bundesparteitags trägt der BUND gemeinsam mit Campact den Protest vor die Türen der CDU.

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Die Energiewende ist das Rückgrat des Klimaschutzes und einer stabilen Wirtschaft. Doch genau daran sägt die CDU-Wirtschaftsministerin und will beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hart auf die Bremse treten. Es braucht den raschen Erneuerbaren-Ausbau, damit die Emissionen sinken, die Preise stabil bleiben und Deutschland unabhängiger wird von riskanten fossilen Energieimporten. Die Energiewende ist längst Teil der sicherheitspolitischen Antwort auf die Bedrohungen unserer Zeit. Die CDU muss weiter Kurs halten bei den Erneuerbaren Energien und beim Klimaschutz. Wer daran rüttelt, verspielt die Chancen für ein zukunftsfestes Deutschland.“

Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg: „Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen erfordert konsequenten Klimaschutz und der ist nur mit der Energiewende zu haben. Gerade in Süddeutschland kam der Ausbau der Erneuerbaren Energien nur schleppend voran. Nun, da einerseits insbesondere für Windenergie landesweit Flächen ausgewiesen wurden und andererseits Planungsverfahren deutlich schneller geworden sind, darf kein Rückschritt erfolgen. Im Gegenteil: Wir brauchen eine Stärkung der heimischen Energien, die uns resilienter machen und einen Einstieg in eine dauerhaft günstige Energieversorgung sind. Unternehmen und Privatleute dürfen bei Investitionen in Erneuerbare Energien nicht verunsichert werden. Dazu braucht es einen sicheren Netzzugang und ein sicheres Vergütungssystem.“

Quelle und Kontaktadresse:
BUND e.V. - Bundesverband - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin, Telefon: 030 275864-0

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