Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Bundesregierung beschließt zweites Klimaschutzpaket / Haus & Grund begrüßt Verzicht auf Zwang beim Energiesparen

(Berlin) - „Die Entschärfung des zweiten Klimaschutzpakets war aus ökonomischen und aus ökologischen Gründen zwingend erforderlich.“ Mit diesen Worten kommentierte Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann die heute (18. Juni 2008) von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zum Schutz des Klimas. „Die Regierung hat wohl eingesehen, dass sie es mit den Haus- und Wohnungseigentümern nicht zu weit treiben darf“, ergänzte Kornemann.

Nach Auffassung von Kornemann sind die privaten Haus- und Wohnungseigentümer bereit, ihren Anteil zum Schutz des Klimas beizutragen. Deshalb sei der gesetzliche Zwang zu einzelnen Maßnahmen überflüssig. Zu begrüßen sei, dass Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern nun nicht zur energetischen Nachrüstung ihrer Immobilien verpflichtet würden. Ebenso sei richtig, auf den Zwang zum Austausch herkömmlicher Strom- und Gaszähler gegen digitale Geräte zu verzichten. Kornemann: „Zwang führt regelmäßig dazu, dass vorhandene Anlagen so lange wie irgend möglich genutzt werden. Deutlich mehr kann erreicht werden, wenn der Staat die Hauseigentümer in ihrem ohnehin vorhandenen Wunsch nach umweltbewusstem Verhalten unterstützt.“ Es sei daher nicht nachvollziehbar, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau ihre Zinsen für Darlehen zur CO2-Gebäudesanierung in jüngster Zeit spürbar erhöhe. Kornemann forderte die Bundesregierung auf, ihren Einfluss bei der KfW geltend zu machen, so dass die Kreditkonditionen wieder attraktiver würden. Ebenso gelte es, die steuerlichen Anreize für energetische Sanierungen zu verbessern. Denkbar seien zum Beispiel attraktivere Abschreibungsbedingungen.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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