Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Bundestag beschließt Fortsetzung des Stadtumbaus Ost / Haus & Grund fordert Richtungswechsel

(Berlin) - Haus & Grund begrüßt im Grundsatz den Beschluss des Deutschen Bundestages, das Programm Stadtumbau Ost bis 2016 fortzuführen. "Allerdings muss künftig der Förderschwerpunkt bei der Aufwertung der Innenstadtbereiche und ihrer historischen Bausubstanz liegen", sagte Haus & Grund-Generalsekretär Andreas Stücke. Bisher habe das Programm mit seinem Fokus des Abrisses in Plattenbausiedlungen allein kommunale und genossenschaftliche Wohnungsbestände stabilisiert. Verschlechtert habe sich hingegen sowohl die Vermietbarkeit von Wohnungen in innerstädtischen Lagen als auch die Investitionsfähigkeit privater Vermieter.

Damit das Geld aus dem Stadtumbau Ost die privaten Eigentümer erreicht, fordert Haus & Grund eine neutrale und überparteiliche Kontrolle der Mittelvergabe. Ergänzend solle die Investitionszulage wieder eingeführt werden, um Investitionsanreize für private Eigentümer zu schaffen. Als vollkommen verfehlt bezeichnete Stücke die weitere Gewährung der Altschuldenhilfe. Diese verzerre den Wohnungsmarkt zu Lasten der privaten Vermieter.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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