Buntenbach fordert Verbot der HDJ
(Berlin) - Zur polizeilichen Durchsuchung mehrerer Objekte der rechtsextremen Kinder- und Jugendorganisation Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag (9. Oktober 2008) in Berlin:
Wir begrüßen, dass das Innenministerium jetzt endlich Durchsuchungen im Zusammenhang mit der HDJ durchgeführt hat und erwarten, dass umgehend auch praktische Konsequenzen aus den vorliegenden Erkenntnissen gezogen werden. Das Verbot dieses rechtsextremen Vereins ist dringend nötig.
Die HDJ steht ganz in der Tradition des Nationalsozialismus. Sie ist Teil des rechtsextremen Netzwerks. Ihr Ziel ist, insbesondere Kndern und Jugendlichen ein völkisches und rassistisches Weltbild zu verpassen. Schon seit längerem liegen fundierte Recherchen über die untragbaren Aktivitäten des Vereins vor. Das Innenministerium reagiert jetzt auf die öffentliche Diskussion, das Engagement vor Ort und die bevorstehende Diskussion im Innenausschuss. Dann muss das Innenministerium aber auch den nächsten Schritt tun, nämlich diesem Verein das Handwerk legen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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