Buntenbach: Kurzarbeit in Zeiten wirtschaftlicher Talfahrt nutzen
(Berlin) - Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag (27. November 2008) in Berlin:
"Die offizielle Arbeitslosigkeit kann die tatsächlichen Beschäftigungsrisiken in vielen Unternehmen nicht ausreichend widerspiegeln. Noch greifen die von den Gewerkschaften unterstützten betrieblichen Flexibilisierungsspielräume, wie beispielsweise Arbeitszeitkonten, die Arbeitsplätze vorübergehend sichern können.
Doch bereits Anfang nächsten Jahres droht eine Entlassungswelle. Deren Anfänge erleben wir bereits in der Leiharbeitsbranche. Um eine Ausweitung so weit wie möglich einzudämmen, müssen die Verleihfirmen endlich vom Heuern und Feuern Abstand nehmen. Sie sollten bei einem konjunkturellen Einbruch auf das Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen und in verleihfreihen Zeiten ihre Arbeitskräfte qualifizieren.
Darüber hinaus sollte die Politik die Möglichkeiten zur Kombination von Kurzarbeit und Weiterbildung erweitern. Kurzarbeit darf nicht nur ein Instrument für Großbetriebe sein, sondern sollte neue Wege eröffnen, damit auch Kleinbetriebe Entlassungen möglichst vermeiden können."
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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