Pressemitteilung | Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
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BVMed-Jahresbericht 2007/08 in Deutsch und Englisch erschienen

(Berlin) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, wirbt in seinem neuen Jahresbericht 2007/08 für neue Allianzen für Qualität und medizinischen Fortschritt im Gesundheitsmarkt. „Wir brauchen mehr Miteinander von Politik, Krankenkassen, Kliniken, Ärzten und Industrie, um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Menschen mit Medizintechnologien zu sichern und den medizinischen Fortschritt schnell zum Patienten zu bringen“, betont der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan (B. Braun Melsungen AG) im Vorwort der Publikation, die in deutscher und englischer Sprache erschienen ist. Der Jahresbericht kann unter www.bvmed.de (Publikationen) heruntergeladen werden.

Der Umgang mit dem medizintechnischen Fortschritt bezeichnet der BVMed als eines der wichtigsten Gestaltungsthemen im Gesundheitsmarkt. Es betreffe die Unternehmen der Medizintechnologie als Teil einer dynamischen und hoch innovativen Branche in besonderem Maße. Durchschnittlich investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Als „große Herausforderung für den BVMed und die Unternehmen der Medizintechnologie“ benennt der Jahresbericht „mit Studien und klaren Argumentationslinien die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass Innovationen im Gesundheitsmarkt nicht nur unter dem Kostenaspekt diskutiert werden dürfen. Wir wollen darauf hinwirken, dass nicht die meist höheren Initialkosten eines neuen Verfahrens isoliert betrachtet werden, sondern die Gesamtkosten eines Behandlungsfalls erhoben und beurteilt werden“. Dafür benötige man eine verbesserte Datenlage über den Einsatz von Medizintechnologien unter „Alltagsbedingungen. Der BVMed setzt sich für gemeinsame Projekte der MedTech-Unternehmen mit den Krankenkassen und den Ärzten ein, um Kriterien für einen echten Qualitätswettbewerb festzuschreiben. Als positives Beispiel wird die Entwicklung von Qualitätsstandards in der Hilfsmittelversorgung angeführt. Auch in der klinischen Versorgung würden mehr Projekte benötigt, um Qualität messbar zu machen.

Neben aktuellen gesundheitspolitischen Themen enthält der Jahresbericht 2007/08 Informationen rund um die Medizintechnologiebranche und aus den BVMed-Referaten Politik, Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Homecare, Medizinprodukterecht, Verbraucherschutz und Kommunikation. Außerdem werden Einblicke in die inhaltliche Arbeit der über 50 BVMed-Arbeitsgremien gegeben.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 200 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Der BVMed vertritt u. a. die Bereiche Medizintechnik, Implantate, Hilfsmittel, Homecare und Verbandmittel sowie Bio- und Nanotechnologien. Die Gesundheitsausgaben im Bereich der Medizinprodukte betragen in Deutschland über 21 Mrd. Euro. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt rund 165.000 Menschen.

Der 24-seitige Jahresbericht kann kostenlos beim BVMed angefordert oder im Internet heruntergeladen werden unter www.bvmed.de (Publikationen).

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed) Manfred Beeres, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Reinhardtstr. 29b, 10117 Berlin Telefon: (030) 246255-0, Telefax: (030) 246255-99

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