Pressemitteilung | Bundesverband der niedergelassenen Diabetologie e.V. (BVND)
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BVND startet mit klarer Agenda in die neue Amtszeit

(Heidenheim) - Der auf der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählte Vorstand des Bundesverbandes Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND) hat seine Arbeit aufgenommen und die strategischen Schwerpunkte für die kommende Amtsperiode festgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Sicherung und Weiterentwicklung der ambulanten Diabetesversorgung in Deutschland sowie die Stärkung diabetologischer Schwerpunktpraxen als un-verzichtbare Säule des Gesundheitssystems.

„Die Zahl der Menschen mit Diabetes wächst kontinuierlich, während gleichzeitig die ambulanten Versorgungsstrukturen unter zunehmendem Druck stehen. Unser Auftrag ist klar: Wir müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass auch künftig eine hochwertige, wohnortnahe spezialisierte Versorgung gewährleistet werden kann“, erklärt BVND-Vorstandsvorsitzender Toralf Schwarz.

In den vergangenen drei Jahren hat sich der BVND als anerkannter Ansprechpartner für Politik, Kassenärztliche Vereinigungen, Fachgesellschaften und weitere Akteure etabliert. Auf dieser Grundlage will der Verband seine berufspolitische Arbeit nun konsequent fortsetzen und ausbauen und die ambulante Diabetologie stärker in den gesundheitspolitischen Fokus rücken.

Zentrale Handlungsfelder der kommenden Jahre

Die Agenda des BVND umfasst insbesondere:
• den Erhalt und Ausbau diabetologischer Schwerpunktpraxen,
• die Stärkung der ambulanten Weiterbildung und Nachwuchsgewinnung,
• die Sicherung einer leistungs- und komplexitätsgerechten Vergütung diabetologischer Leistungen,
• den Abbau bürokratischer Belastungen,
• die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Interoperabilität,
• die Weiterentwicklung von DMPs und Qualitätsstandards,
• den Ausbau innovativer Versorgungsformen sowie
• die Stärkung von Prävention und sektorenübergreifender Versorgung.
Besondere Bedeutung misst der Verband der Nachwuchsförderung bei. Vor dem Hintergrund einer absehbaren Ruhestandswelle in der ambulanten Medizin sieht der BVND die Sicherung der ärztlichen Weiterbildung und die Attraktivität der Niederlassung als zentrale Zukunftsaufgabe.

Ambulante Diabetologie als Schlüssel zur Versorgung

Der BVND betont, dass der überwiegende Teil der Versorgung von Menschen mit Diabetes bereits heute ambulant erfolgt. Damit diese Versorgung auch künftig sichergestellt werden kann, fordert der Verband verlässliche politische Rahmenbedingungen, eine stärkere Berücksichtigung der Versorgungsrealität bei Gesetzgebungsverfahren sowie nachhaltige Investitionen in ambulante Strukturen.

„Diabetologische Schwerpunktpraxen sind das Rückgrat der spezialisierten Diabetesversorgung. Die Herausforderungen der kommenden Jahre lassen sich nur mit ihnen bewältigen. Deshalb werden wir uns weiterhin mit Nachdruck für die Interessen unserer Mitglieder und vor allem für die Versorgung der Menschen mit Diabetes einsetzen“, so Schwarz.

Der BVND wird seine berufspolitische Arbeit in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Landesverbänden, der Deutschen Diabetes Gesellschaft, den Kassenärztlichen Vereinigungen sowie weiteren Partnern im Gesundheitswesen fortführen und intensivieren. Ziel bleibt eine zukunftsfeste, qualitätsgesicherte und innovative Diabetesversorgung in Deutschland.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der niedergelassenen Diabetologie e.V. (BVND), Hainenbachstr. 25, 89522 Heidenheim an der Brenz, Telefon: 07321 9469190

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