bvse gegen Offenlegung der Altpapieranfallstellen gegenüber der Papierindustrie
(Bonn) - Auf Ablehnung stößt beim bvse die Vereinbarung des Verbandes der Europäischen Papierindustrie (CEPI) und des Europäischen Verbands der Entsorgungswirtschaft (FEAD), nach der die Rückverfolgbarkeit von Altpapier bis zur Anfallstelle ermöglicht werden soll.
Nach den Worten von Hubert Neuhaus, Vorsitzender der bvse-Fachvereinigung Papierrecycling, lehnt der bvse, aber auch die meisten europäischen Partnerverbände jede Regelung ab, die die Rückverfolgbarkeit bis zur Anfallstelle erleichtert.
Ganz offensichtlich gehe es CEPI weniger um Umweltschutzaspekte als vielmehr darum, dass Papierfabriken durch den Zwang zur Nennung der Anfallstelle die Alt-papierentsorger verstärkt umgehen wollen.
Neuhaus warnte vor einer unnötigen Belastung im bisher partnerschaftlichen Ver-hältnis zur Papierindustrie und wies zugleich darauf hin, dass die bvse-Mitgliedsunternehmen verantwortungsvolle und zertifizierte Lieferanten seien.
"Wir liefern Qualität und zwar schon seit Jahrzehnten. Wir sind stets in der Lage, im Falle einer Beanstandung einer Lieferung durch die Papierfabrik deren Ursache und Quelle rückzuverfolgen“, erklärte Neuhaus.
Quelle und Kontaktadresse:
bvse Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Jörg Lacher, Leitung, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Hohe Str. 73, 53119 Bonn
Telefon: (0228) 988490, Telefax: (0228) 9884999
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