Pressemitteilung | ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
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CESifo Forum: Russlands Wirtschaft - staatlich gelenkt und abhängig vom Erdölexport

(München) - In den vergangenen Jahren ist die russische Wirtschaft mit durchschnittlich 7 Prozent pro Jahr gewachsen. Ob dieses Tempo aufrechterhalten werden kann, wenn die Wirtschaft weiter staatlich reguliert wird und von Rohstoffexporten abhängt, ist aus Sicht von Philip Hanson, Royal Institute of International Affairs in London, fraglich. Im aktuellen CESifo Forum weist er auf mögliche Risiken hin. Die starke Abhängigkeit vom Erdöl, insbesondere der aktuell hohen Preise, kann die Diversifizierung der Wirtschaft behindern und längerfristig das Wirtschaftswachstum verlangsamen.

Ein weiteres Hemmnis in der wirtschaftlichen Entwicklung sieht Hanson in der Forschungs- und Entwicklungspolitik, die sich auf staatliche Großunternehmen konzentriert. Technologiekooperationen und Finanztransfers ausländischer Firmen mit russischen Unternehmen werden begrenzt. Dies steht im Widerspruch zu der Absicht der russischen Regierung, Russland in eine moderne und breit gefächerte Wirtschaft zu verwandeln. Diesem Anspruch wird Russland auch bei den Patentanmeldungen nicht gerecht, die im internationalen Vergleich bescheiden sind.

Der vollständige Artikel kann unter
http://www.cesifo-group.de/DocCIDL/forum2-08-focus4.pdf
herunter geladen werden.

Quelle und Kontaktadresse:
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. Annette Marquardt, Pressesprecher Poschingerstr. 5, 81679 München Telefon: (089) 92240, Telefax: (089) 985369

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