Pressemitteilung | Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL)
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Chancen für Bioenergie in ganz Europa nutzen / Deutscher Bauernverband zum EU-Energieministerrat

(Berlin) - Der EU-Aktionsplan für Energiepolitik sollte auch den Ausbau der Bioenergie in ganz Europa vorantreiben. Deutschland muss seine Marktführerschaft beim Ausbau der Bioenergie nutzen, um auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten zu einer aktiveren Politik zu bewegen. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich des heutigen (15. Februar 2007) EU-Energieministerrates. Die Land- und Forstwirtschaft werde ihren Beitrag für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der EU leisten können, ohne die Nahrungsmittelmärkte zu gefährden. Für den erfolgreichen Eintritt in diese meist von großen und marktbeherrschenden Unternehmen geprägten Märkte sei ein Flankenschutz der Politik unerlässlich. Beispielsweise sei eine EU-weite Beimischungspflicht für Biokraftstoffe auch klimapolitisch sinnvoll. Ebenso müsse die Forschung und Entwicklung für effizientere Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien im 7. Forschungsrahmenplan der EU vorangetrieben werden.

Der DBV bewertet die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene neue energiepolitische Strategie für Europa zur Bekämpfung der Klimaveränderungen und zur Verbesserung der Sicherheit der Energieversorgung als wegweisend. Ziel der Kommission ist es, dass die Industriestaaten die Emissionen der Klima erwärmenden Gase um 30 Prozent bis zum Jahre 2020 reduzieren. Der DBV sieht in den Vorschlägen der Kommission eine Bestätigung der Pionierleistungen Deutschlands auf dem Bio-Energiesektor. Mittlerweile seien die deutschen Landwirte mit dem Anbau von Pflanzen für Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe auf rund 2 Millionen Hektar europaweit führend. Der deutsche Anlagenbau für die Bioenergie habe sich zu einem Exportschlager entwickelt.

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V., Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Carina Gräschke, Pressereferentin, Presse Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206

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