China und Japan bauen strategische Lagerbestände auf / Niedrige Metallpreise werden ausgenutzt
(Bonn) - Wie der bvse-Branchendienst schrott-info.de meldete, kaufen China und Japan seit Wochen verstärkt Industriemetalle auf dem Weltmarkt zu und sorgen damit für eine nicht verbrauchsinduzierte Stützung des Preises.
Offensichtlich werden, so die Einschätzung des bvse, die niedrigen Metallpreise genutzt, um strategische Lagerbestände aufzubauen. Das bedeute aber gleichzeitig, dass die leichte Stabilisierung auf den Metallmärkten nicht auf eine konjunkturelle Erholung zurückzuführen sei.
China hortet unter anderem Kupfer, um sich von den möglichen Dollarbewegungen unabhängiger zu machen. Bei welchem Preis insbesondere die Chinesen die Stützungskäufe wieder aufgeben, könne nach Angaben des bvse gegenwärtig nicht eingeschätzt werden. Auf alle Fälle werde in diesem Fall ein Teil der derzeitigen künstlichen Nachfrage einbrechen und der Kupferpreis wieder fallen.
www.schrott-info.de
Quelle und Kontaktadresse:
bvse Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Jörg Lacher, Leiter, Politik und Kommunikation
Hohe Str. 73, 53119 Bonn
Telefon: (0228) 988490, Telefax: (0228) 9884999
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