Clements Energiepolitik diskriminiert Mittelstand
(Berlin) Zu den Plänen des Bundeswirtschaftsminister, durch die Ausgestaltung des Energiewirtschaftsgesetzes Großverbraucher zu bevorzugen, erklärt der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: Bundeswirtschaftminister Wolfgang Clement macht Energiepolitik zu Lasten von Privatverbrauchern und mittelständischen Unternehmen. Der Plan, energieintensiven Großbetrieben die Hälfte der Netzentgelte zu erlassen, bedeutet im Gegenzug eine massive Verteuerung der Energiekosten für Kleinabnehmer. Denn die Stromkonzerne werden sich zum Ausgleich ihrer Mindereinnahmen an Privathaushalten und Kleingewerbe schadlos halten.
Klein- und Mittelbetriebe trifft das doppelt hart, weil bereits die Preiserhöhungen zum Jahreswechsel ein mittelständisches Unternehmen im Schnitt mit rund 5.000 Euro im Jahr zusätzlich belasten. Diese Form der Diskriminierung des Mittelstandes durch die Bundesregierung ist leider kein Einzelfall: Auch bei der Ökosteuer werden Großverbraucher bevorzugt. Die mittelständische Wirtschaft will solche Subventionsgeschenke nicht, sondern lediglich Gleichbehandlung.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)
Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin
Telefon: 030/5332060, Telefax: 030/53320650
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