DAK-Gesundheit und der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz unterzeichnen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung - / Versorgungs- und vergütungswirksam ab dem 1. Januar 2015
(Hamburg/ Mainz) - Die DAK-Gesundheit und der Deutsche Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V. unterzeichneten Anfang Juli einen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung im Bundesland Rheinland-Pfalz. Ab Ende Juli 2014 können sich Hausärzte und Versicherte einschreiben. Vergütungswirksam wird er ab dem 1. Januar 2015. Damit soll die Versorgung der DAK-Versicherten mit besonderem hausärztlichem Betreuungsbedarf besser koordiniert werden.
"Die DAK-Gesundheit und der Deutsche Hausärzteverband Rheinland-Pfalz wollen durch ihre Zusammenarbeit die flächendeckende, wohnortnahe qualifizierte hausärztliche Versorgung langfristig sichern und verbessern", sagte Thomas Bodmer, Vorstand der DAK-Gesundheit. Zugleich verstärke die DAK-Gesundheit damit ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der zielgerichteten, individuellen Versorgung für ihre Versicherten.
"Wir freuen uns, dass nun auch DAK-Versicherte in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit haben, an Verträgen zur Hausarztzentrierten Versorgung teilzunehmen", sagte Dr. Burkhard
Zwerenz, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes. Durch diesen Vertrag könne das sektorenübergreifende Schnittstellenmanagement gezielter gesteuert werden: Maßnahmen wie Hausbesuche, der Einsatz von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) sowie die zeitnahe Kommunikation zwischen Hausarzt, Krankenhausarzt und DAK-Gesundheit nach einer stationären Behandlung sind darin geregelt.
"Zudem wird die Arzneimittelversorgung für Diabetes-Patienten durch diesen Vertrag wesentlich besser koordiniert", so Dr. Burkhard Zwerenz. Die Pro Versorgung AG - ein Tochterunternehmen der Deutschen Hausärzteverbandsgruppe - hat mit Sanofi-Aventis Deutschland GmbH eine Arzneimittel-Interaktions-Datenbank entwickelt. Diese Datenbank enthält wissenschaftliche Daten, Informationen und Auswertungen insbesondere zu Komorbiditäten des Diabetes mellitus.
Die DAK-Gesundheit verknüpft mit diesem Vertrag erstmals die Bereitstellung ihres Spezialisten-Netzwerks: Damit kann sich der Hausarzt über die vielfältigen Angebote der DAK, die den Patienten zur Verfügung stehen, informieren - von der minimalinvasiven Chirurgie bis zur Behandlung chronischer Schmerzen oder Erkrankungen von Knie- und Hüftgelenken. Das erspart dem Patienten im Einzelfall längere Krankenhausaufenthalte. Ein spezieller Facharzt wird schnell gefunden, Doppeluntersuchungen können vermieden oder Behandlungszeiten dadurch verkürzt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V.
Pressestelle
Am Wöllershof 2, 56068 Koblenz
Telefon: (0261) 2935600, Fax: (0261) 2935980
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