Pressemitteilung | Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI)
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Das EBM-Konzept der KBV ist gescheitert / Rückkehr zur Regionalisierung wird begrüßt

(Wiesbaden) - Der Vorstand des Berufsverbands Deutscher Internisten BDI e.V. begrüßt die Korrektur-Beschlüsse des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 15. Januar 2009 über eine Rückkehr zu regionalen Gestaltungsmöglichkeiten der vertragsärztlichen Vergütung.

Gleichzeitig stellt der BDI aber fest, dass das ursprüngliche EBM-Konzept der KBV, den Leistungsbedarf über eine betriebswirtschaftliche Kalkulation zu definieren, vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelungen und der Beschlüsse der Selbstverwaltung gescheitert ist. BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack betont: "Die KBV braucht dringend ein neues Honorarkonzept."

Die grundsätzlichen Probleme, so der BDI-Vorstand, bleiben ungelöst und holen die Internisten spätestens am 31. Dezember 2010 wieder ein. Die Last der Umverteilung des zu knappen Geldes ist in dieser Konvergenzphase wieder bei der regionalen Kassenärztlichen Vereinigung gelandet. Die Probleme des einzelnen Internisten sind von KV zu KV unterschiedlich und müssen jetzt dort gelöst werden.

Das hauptsächlich vom Gesetzgeber verursachte Honorarproblem kann der BDI aus eigener Kraft nicht lösen. Er wird alles tun, damit die Diskussion über ein neues Honorarkonzept mit Politik, Krankenkassen und Selbstverwaltung umgehend in Gang kommt. Zunächst empfiehlt er allen betroffenen Internisten, sich umgehend an ihre regionale KV zu wenden und für Sonderregelungen vor allem Sicherstellungsargumente vorzubringen.

Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) Helge Rühl, Geschäftsführer Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden Telefon: (0611) 18133-0, Telefax: (0611) 18133-50

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