Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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Das Land ist ein starker Wirtschaftsstandort / Landräte erleben die Grüne Woche

(Berlin) - Die Landräte aus den 323 Landkreisen Deutschlands haben mit ihrem Präsidenten Landrat Hans Jörg Duppré auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche mit dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, und Repräsentanten der deutschen Landwirtschaft die Anliegen der ländlichen Räume erörtert. DBV-Präsident Sonnleitner betonte, dass der ländliche Raum und damit auch die Landkreise ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft und Wirtschaft seien. Politik und Gesellschaft dürften sich nicht nur auf die städtischen Regionen beschränken. Dies könne weder in Deutschland noch weltweit eine nachhaltige Perspektive sein. Gerade in Deutschland habe sich der Weg des Miteinanders von Stadt und Land bewährt, warb Sonnleitner für mehr Gleichklang zwischen ländlichen Räumen und den Ballungsräumen als Wirtschaftsstandort. Wenn ländliche Räume wirtschaftlich florierten, böte sich besonders für die junge Generation eine Zukunftsperspektive, um auf dem Land zu leben. Gegenwärtig erlebe der traditionelle Wirtschaftssektor des ländlichen Raums, die Land- und Forstwirtschaft, und die damit verbundene Wirtschaft eine regelrechte Renaissance, betonte Sonnleitner. Steigende Wirtschaftsleistung über die gesamte Produktionskette, steigende Zahl an Beschäftigung, vor allem von jungen Menschen, die in der Land- und Ernährungswirtschaft ihre Zukunft sehen, seien deutliche Kennzeichen dafür. Dies liege nicht nur an den teilweise boomenden Lebensmittelmärkten, sondern auch an der Produktion von Bioenergie und nachwachsenden Rohstoffen.

DLT-Präsident Duppré unterstrich, dass Landwirte und Kreise Seite an Seite stehen würden, wenn es darum gehe, ihre Region zu entwickeln. Sie arbeiteten ständig daran, die Lebensqualität der Menschen auf dem Lande zu verbessern und ländliche Räume auch in Zeiten des demografischen Wandels und der Globalisierung so attraktiv wie möglich zu gestalten. Ziel müsse es sein, in der gesamten Republik, also in Stadt und Land, Arbeitsplätze zu schaffen. Auf keinen Fall sei es hinnehmbar, öffentliche Fördermittel nur noch auf die Metropolen zu konzentrieren und damit den ländlichen Raum zu vernachlässigen, betonte Duppré. Dem Teufelskreis aus fehlenden Jobs und Abwanderung müsse durch die Förderung der ganz spezifischen Wachstumskräfte der Regionen entgegengewirkt werden. Beispiele wie der Landkreis Emsland zeigten, dass es sich lohne, ländliche Gebiete zu stabilisieren und zu entwickeln. Diese Region habe sich in den letzten Jahren vom Sorgenkind zum Musterschüler entwickelt. Regionale Kreisläufe spielten hierbei eine große Rolle. Ländliche Räume könnten nur mit leistungsfähigen Landkreisen und Gemeinden gestaltet werden, unterstrich Duppré.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

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