Das letzte Saisongemüse Spargel / Verbraucherzentrale Sachsen informiert über Inhaltsstoffe, Einkauf und Zubereitung von Spargel
(Leipzig) - Spargel ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Gemüse. Zum einen ist der Anbau sehr arbeitsintensiv und fordert viel Handarbeit. Andererseits ist frischer Spargel nach wie vor ein Saisongemüse, das heißt, er wird hauptsächlich in der Spargelzeit von Anfang Mai bis zum 24. Juni gegessen. Neue Anbautechniken wie Minifolientunnel über dem Spargeldamm ermöglichen es einheimischen Erzeugern, den Erntezeitpunkt um etwa zwei Wochen vorzuverlegen. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 1200 t Spargel aus Sachsen auf den Markt.
Und nicht zuletzt verbindet der Spargel sein exquisites Aroma mit vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Folsäure, einem Vitamin, das für alle Wachstums- und Entwicklungsprozesse im Organismus unerlässlich ist, meint Dr. Birgit Brendel, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale Sachsen. Außerdem enthält Spargel vergleichsweise viel Kalium und wenig Natrium. Gemeinsam mit dem hohen Wassergehalt fördert das günstige Natrium-Kalium-Verhältnis die Nierenfunktion, das heißt die harntreibende Wirkung des Spargels.
Neben dem arbeitsreichen Anbau erfordern auch Einkauf und Zubereitung des Spargels einige Sorgfalt, so sollten die Spargelstangen gleichmäßig und gerade gewachsen sein und einen festen geschlossenen Kopf sowie frische Schnittenden haben.
Wird der Spargel als Hauptgericht auf den Tisch gebracht, benötigt man pro Person etwa 500 g Spargel, ist er nur Beilage werden rund 200 g je Portion gerechnet. Beim Kauf ist der zusätzliche Schälabfall einzukalkulieren.
Spargel wird vom Kopf zum Schnittende hin geschält. Empfehlenswert ist es, jede Portion mit Küchengarn zu bündeln. Anschließend wird der Spargel in sprudelnd kochendem Wasser gegart. Die Kochzeit beträgt in Abhängigkeit von der Stangendicke 10 bis 15 Minuten. Das Kochwasser wird gesalzen, kann aber auch zusätzlich mit Zucker und Zitronensaft abgeschmeckt werden. Spargel isst man weich gekocht, nicht bissfest.
Aus den Spargelschalen lässt sich Gemüsefond, als Grundlage für Suppen oder Soßen herstellen. Dafür werden die Schalen etwa 15 Minuten in Salzwasser gekocht und anschließend durch ein Sieb gestrichen.
Die Verbraucherzentrale informiert montags, mittwochs und donnerstags jeweils von 10 bis 16 Uhr am Ernährungstelefon unter der Rufnummer 0180-5-791352 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz) zu allen Fragen, die gesundheitsförderndes Essen und Trinken betreffen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
Pressestelle
Brühl 34-38, 04109 Leipzig
Telefon: (0341) 696290, Telefax: (0341) 6892826
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