Pressemitteilung | Verein Deutsche Fachpresse

Das moderne Informationsverhalten im Fokus: Fachverlage wollen mit digitalen Medien und innovativen Services wachsen / Branchendatenumfrage des VDZ und der Deutschen Fachpresse: Fachverlage erwarten guten Jahresabschluss / Zentrale Themen: Stabilisierung des Anzeigen- und Vertriebsgeschäfts sowie Ausbau digitaler Geschäftsmodelle und neuer Services

(Frankfurt am Main) - Die Informationsangebote deutscher Fachmedienhäuser liefern Fach- und Führungskräften in vielfältigen Formaten verlässliche Entscheidungshilfen und sind deshalb sehr gefragt. So rechnen Fachverlage für 2011 mit einem guten Abschluss des Geschäftsjahres und erwarten auch für 2012 eine Umsatzentwicklung auf gleichem oder leicht steigendem Niveau. Damit setzt sich der moderate Wachstumstrend aus dem vergangenen Jahr fort. Das geht aus der aktuellen Branchendatenumfrage des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Deutschen Fachpresse hervor. Diese hatten ihre Mitgliedsverlage im September zu ihren Einschätzungen zum laufenden und den Prognosen für das kommende Geschäftsjahr befragt. Die Umfrage wird jährlich durchgeführt.

"Die aktuellen Umfrageergebnisse belegen, dass Fachverlage mit zeitgemäßen und breitgefächerten Angeboten geeignete Antworten auf die Informationsbedürfnisse von Entscheidern in Wirtschaft und Wissenschaft finden", sagt Karl-Heinz Bonny, Sprecher der Deutschen Fachpresse. Das spiegele auch die Themensetzung der Verlagsmanager wider: Neben der Stabilisierung von Vertriebs- und Anzeigenerlösen stehen Investitionen in den Ausbau digitaler Geschäftsfelder und in verlagsnahe Services wie Veranstaltungen und Corporate Publishing weit oben auf ihrer Agenda. Schon heute können deshalb rund zwei Drittel der befragten Fachverlage auf Umsätze aus internetbasierten Geschäftsmodellen und sonstigen Services zählen. Ein weiteres vorrangiges Thema ist die Entwicklung von Inhalten und Anwendungen für mobile Endgeräte. Zwar spielen die Umsatzerlöse aus mobilen Anwendungen im laufenden Jahr noch eine untergeordnete Rolle, doch rechnet ein Fünftel der befragten Verlage damit, dass diese in den kommenden drei Jahren wachsen und dann im einstelligen Bereich schon zum Gesamtumsatz ihrer Häuser beitragen werden.

"Der Erfolg gibt allen Fachverlagen Recht, die mutig und mit Weitblick in spannende Zukunftsmedien investieren. Diese Entwicklung der Fachverlage, hin zu Innovatoren im Bereich der B-to-B-Kommunikation, ist wichtig und muss weiterhin unser Fokus sein", so Bonny. Mit dieser Rolle seien Fachverlage zudem auch zukünftig attraktive Arbeitgeber, die spannende Entwicklungsperspektiven bieten. Im laufenden Jahr hat laut Umfrage ein Drittel der Fachverlage zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Trendumfrage finden Sie in der Pressemitteilung des VDZ unter www.vdz.de.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Fachpresse im Börsenverein Julia Piaseczny, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Großer Hirschgraben 17-21, 60311 Frankfurt am Main Telefon: (069) 1306-326, Telefax: (069) 1306-417

(cl)

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