dbb fordert 8 Prozent mehr / Heesen: Beschäftigte des öffentlichen Dienst haben Anspruch auf deutlichen Einkommenszuwachs
(Berlin) - Der dbb beamtenbund und tarifunion fordert acht Prozent mehr Einkommen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Acht Prozent müssen es sein - für Arbeitnehmer und Beamte, sagte der Bundesvorsitzende der gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen für den öffentlichen Dienst, Peter Heesen, am 19. Dezember 2007, nachdem die dbb Gremien die Forderung für die Einkommensrunde 2008 beschlossen hatten. Die Verhandlungen mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), die erstmals gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geführt werden, beginnen im Januar in Potsdam.
Heesen verwies auf die erheblichen Einkommensverluste, die der öffentliche Dienst seit der letzten linearen Einkommenserhöhung von 2004 um ein Prozent hinnehmen musste. Beamte und Arbeitnehmer hätten einen großen Beitrag zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte geleistet. Zudem sei in keiner Weise den Preissteigerungen der letzten Jahre Rechnung getragen worden. Die Beschäftigten von Bund und Kommunen haben sowohl deutlichen Nachholbedarf bei den Einkommen, als auch nach Jahren des Verzichts ein Anrecht auf Teilhabe an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, sagte Heesen. Für alle Beschäftigten - Arbeitnehmer von Bund und Kommunen, Bundesbeamte und Versorgungsempfänger - sei daher eine spürbare Erhöhung der Einkommen unerlässlich. Deutschland gib Acht: Der dbb fordert für die Einkommensrunde 2008 eine lineare Erhöhung der Einkommen von acht Prozent bei einer tariflichen Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber einen Betrag von 200 Euro pro Monat.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Pressestelle
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399
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