dbb fordert sofortigen Stopp des Stellenabbaus im öffentlichen Dienst
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat einen sofortigen Stopp des Personalabbaus im öffentlichen Dienst gefordert. Der pauschale Stellenabbau im öffentlichen Dienst sollte sofort gestoppt werden, denn inzwischen leidet auch die Aufgabenerfüllung massiv, sagte Heesen dem Handelsblatt (Ausgabe vom 19. November 2007). Eine Personalwirtschaft mit dem Rasenmäher und ohne Aufgabenkritik führe zu immer größerer Arbeitsverdichtung für die Bediensteten. Das ist kein schlanker Staat mehr, sondern ein magersüchtiger, sagte Heesen. In Europa gebe es kaum noch ein Land, das sich im öffentlichen Dienst weniger Personal leiste als Deutschland.
Wie das Handelsblatt berichtete, soll die Bundesverwaltung im nächsten Jahr mehr Personal abbauen als Finanzminister Peer Steinbrück eigentlich vorgesehen hatte. In ihren Abschlussberatungen zum Etat 2008 hätten die Haushaltsexperten der Koalition vereinbart, statt geplanter 0,75 Prozent bis zu 0,9 Prozent der Stellen zu streichen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
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