dbb gegen Nullrunden im öffentlichen Dienst / Heesen: Attraktivität staatlicher Arbeitsplätze gefährdet
(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat Vorschläge des Kieler Instituts für Wirtschaftsforschung (IfW) entschieden abgelehnt, wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise zwischen 2011 und 2013 auf jede Einkommenserhöhung im öffentlichen Dienst zu verzichten. Gegenüber der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 8. August 2009) warnte er vor den Konsequenzen eine solchen Kurses. Heesen: "Der öffentliche Dienst darf nicht weiter kaputt gespart werden. Es kann nicht sein, dass Bankerboni finanziert werden, indem unsere Beschäftigten Nullrunden schieben."
Peter Heesen warnt die Politiker davor, "Wirtschaftswissenschaftlern" zu folgen, die zur Konsolidierung der Staatsfinanzen auf Einkommensnullrunden und weitere Privatisierung staatlicher Leistungen setzen. Diese Vorschläge gefährdeten die Leistungsfähigkeit und die Attraktivität der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst. Heesen: "Durch die Lohnpausen der Vergangenheit können unsere Gehälter schon jetzt nicht mehr mit denen aus der Privatwirtschaft konkurrieren. Das verschärft den bestehenden Mangel an Fachkräften wie Lehrern, Lebensmittelkontrolleuren oder Steuerprüfern nur noch weiter."
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DBB beamtenbund und tarifunion (dbb)
Dr. Frank Zitka, Pressesprecher
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