dbb kritisiert fehlende Berufsperspektiven für Neueinsteiger im öffentlichen Dienst
(Berlin) - Jedes Jahr werden 1,5 Prozent der insgesamt 4,8 Millionen Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen, eine anhaltende Arbeitsverdichtung ist die Folge. Gleichzeitig werden die Weihnachts- und Urlaubsgelder gekürzt oder ganz gestrichen. In der neuesten Ausgabe des "karriere" Magazins (erschienen am 22.12.2006) zeigt sich der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen deshalb skeptisch, was die Berufsperspektiven von Neueinsteigern im öffentlichen Dienst angeht. Heesen: "Hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Stellenausschreibungen und Umstrukturierungen erschweren den Einstieg."
Der dbb Chef vermisst zudem "eine nachhaltige Personalpolitik" der Dienstherren. Gerade angesichts der demographischen Entwicklung und des daraus in wenigen Jahren resultierenden Nachwuchsmangels auf dem Arbeitsmarkt ist ein solches Versäumnis verheerend. Rekrutierungslücken lassen sich dann im härter werdenden Wettbewerb mit der Privatwirtschaft nur noch schwer schließen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Dr. Frank Zitka, Pressesprecher
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

