dbb kritisiert Forderung des Bundeswehrverbandes nach eigener Soldaten-Besoldungsordnung
(Berlin) - Mit Unverständnis hat der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Heinz Ossenkamp auf die Forderung des Bundeswehrverbandes nach einer eigenen Besoldungsordnung für die Streitkräfte (S-Besoldung) reagiert. Eine S-Besoldung für Bundeswehrangehörige löst keine Probleme, im Gegenteil, sie würde neue schaffen, kritisierte Ossenkamp am 29. November 2005 in Berlin entsprechende Überlegungen des Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes Bernhard Gertz.
Es sei durchaus legitim zu diskutieren, ob die besonderen Risiken, denen Soldaten in Kriegsgebieten ausgesetzt sind, angemessen in der Besoldung berücksichtigt werden. Das, so Ossenkamp weiter, hänge von der Höhe des entsprechenden Zuschlags ab, nicht von der Schaffung einer eigenen Besoldungsordnung.
Allen öffentlich Bediensteten, die besondere Risiken für Leib und Leben eingehen, stünden Sonderzuschläge zu, Soldaten genauso wie etwa Polizisten und Feuerwehrleuten. Die Soldaten der ISAF-Einsatzkräfte in Afghanistan mit höchster Gefährdungsstufe zum Beispiel bekämen 92 Euro Auslandszuschlag pro Tag.
Ossenkamp: Die Frage nach der angemessenen Zuschlagshöhe kann man stellen, bei Soldaten genauso wie bei Polizisten und Feuerwehrleute. Eine eigene Besoldungsordnung macht aber keinen Sinn.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
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