DBV unterstützt Tarifvorstellungen des Gesamtverbandes / Verbandsrat des DBV tagte in Berlin
(Berlin) - Der Präsident des Gesamtverbandes der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände, Lothar Lampe, stellte dem Verbandsrat des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am 5. Februar 2007 die aktuellen Entwicklungen in der Tariflandschaft dar. Die Präsidenten aller Landesbauernverbände unterstützen die Ablehnung eines gesetzlichen Mindestlohnes in der Land- und Forstwirtschaft durch den Gesamtverband. Auch die Aufnahme der Land- und Forstwirtschaft in das Arbeitnehmerentsendegesetz liege nicht im Interesse der deutschen Land- und Forstwirte. Gleichfalls bekräftigte der DBV-Verbandsrat die ablehnende Haltung des Gesamtverbandes gegenüber der Eckpunkteregelung für Saisonarbeitskräfte. Gemeinsam müsse weiterhin alles unternommen werden, um sicherzustellen, dass ausreichend motivierte Saisonarbeitskräfte im Jahr 2007 zur Verfügung stehen.
Einig war man sich auch in der Forderung nach einer sofortigen Öffnung der Grenzen Deutschlands zur Realisierung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die Abschottung Deutschlands gegenüber den Arbeitskräften aus den osteuropäischen Mitgliedstaaten verschaffe den landwirtschaftlichen Produzenten in den anderen EU-Staaten, die ihre Grenzen bereits geöffnet haben, erhebliche Wettbewerbsvorteile. Sowohl die Eckpunkteregelung für Saisonarbeitskräfte als auch die Überlegungen zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes gefährden den Sonderkulturanbau in Deutschland, so die Einschätzung der Bauernpräsidenten im Verbandsrat.
Der Präsident des Gesamtverbandes und die Präsidenten der Landesbauernverbände unterstrichen die gute Zusammenarbeit zwischen den land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbänden und Landesbauernverbänden und befürworteten die seit Jahrzehnten vorgenommene Aufgabenteilung. Sie waren sich einig, dass die Tarifautonomie als wesentliches Element einer sozialen Marktwirtschaft unangetastet bleiben muss.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205
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