Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet die heute (25. März 2007) unterzeichnete „Berliner Erklärung“ am 50. Jahrestag der Unterzeichnung der „Römischen Verträge“ wie folgt

(Berlin) - „Man kann nur hoffen und wünschen, dass die „Berliner Erklärung“ genauso ein Wegweiser in eine gute Zukunft ist wie es vor 50 Jahren die „Römischen Verträge“ waren. Das europäische Einigungswerk ist zweifellos ein Glücksfall der Geschichte – es hat Frieden, Wohlstand und die Überwindung der Teilung Europas gebracht. Doch bleibt Europa auch künftig eine große Herausforderung. So entspricht es der Erfahrung wie dem Bedürfnis der Bürger, dass in der Europäischen Union die nationalen Eigenständigkeiten und Traditionen auch künftig gewahrt werden sollen. Anderer­seits gibt es viele Ziele, die nicht einzeln, sondern nur gemeinsam erreicht werden können, wie die „Berliner Erklärung“ zu Recht betont.

Die Landwirtschaft war vom ersten Beginn an voll integrierter Bereich der Europapolitik und kann für sich einen Teil der europäischen Erfolgsgeschichte beanspruchen. Besonders angesprochen fühlen sich die deutschen Bauern von der Zielsetzung der „Berliner Erklärung“, dass Europa eine führende Rolle einnehmen will, um Armut, Hunger und Krankheit zurückzudrängen. Hier und genauso bei der Energiepolitik und beim Klimaschutz kann die Landwirtschaft wieder ein Aktivposten sein. Gemeinsam vorangehen ist hierfür wohl die einzig richtige Antwort, für die es keine Alternative gibt. Gemeinsamkeit setzt passende und für alle verbindliche Spielregeln voraus. Es ist zu wünschen, dass von der „Berliner Erklärung“ und von der derzeitigen deutschen Ratspräsidentschaft auch hierfür die richtigen Impulse ausgehen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

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