Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)

Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßte gestern den Warnstreik beim Südwestrundfunk

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßte den gestrigen Warnstreik beim Südwestrundfunk (SWR). Seit 12 Uhr streiken SWR-Beschäftigte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, um der DJV- Tarifforderung nach sechs Prozent mehr Gehalt und einem Inflationsausgleich Nachdruck zu verleihen. "Das ist das richtige und leider notwendige Signal an die Verantwortlichen des Senders, die journalistische Arbeit angemessen zu würdigen", erklärt DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall. Die Große Tarifkommission des DJV hatte für die anstehenden Tarifverhandlungen mit den öffentlich- rechtlichen Anstalten sechs Prozent mehr bei einjähriger Laufzeit des Tarifvertrags sowie weitere tarifliche Verbesserungen wie etwa einen Inflationsausgleich beschlossen.

Der DJV-Vorsitzende fordert die Geschäftsleitungen der Sender auf, den Warnstreik beim SWR als "Motivationshilfe für konstruktive Tarifverhandlungen" zu sehen: "Was beim SWR geht, ist auch andernorts möglich", so Überall mit Blick auf die anstehenden Tarifauseinandersetzungen in mehreren ARD-Anstalten. In der Corona- Pandemie hätten die Journalistinnen und Journalisten des öffentlich- rechtlichen Rundfunks einen hervorragenden Job gemacht, der fair vergütet werden müsse. Die hohe Inflationsrate dürfe nicht zu realen Einkommensverlusten der Kolleginnen und Kollegen führen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

(ss)

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