Pressemitteilung | ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie
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Deutsche Exportstärke für Europa gut

(Frankfurt am Main) - Deutschland wird nach Auffassung des ZVEI seiner gesamtwirtschaftlichen Verantwortung für Europa durchaus gerecht. "Deutschland ist laut Weltwirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) derzeit die Wachstumslokomotive in Europa und zieht damit auch seine europäischen Partner mit", sagte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, zur französischen Kritik an der deutschen Exportstärke. Während der gesamte Euroraum 2010 und 2011 um ein bzw. 1,6 Prozent wachsen dürfte, ist für Deutschland mit einem überproportionalen Plus von 1,5 Prozent in diesem Jahr und 1,9 Prozent im nächsten Jahr zu rechnen. Europa werde nicht stärker, wenn Deutschland schwächer werde und an internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüße, so Dr. Mittelbach. Freilich sei es nie verkehrt, durch eine zusätzliche Stärkung auch der Binnenwirtschaft ein zweites Standbein zu haben. Wenn Deutschland dafür aber seine preislichen Wettbewerbsvorteile aufgäbe, um so den Wettbewerbsdruck auf Nachbarländer zu verringern, provoziere dies Kostennachteile, die durch eine Stärkung der Konsumnachfrage nicht aufgefangen werden könnten. Die Elektrobranche ist derzeit der exportstärkste Sektor der deutschen Wirtschaft. 2009 hat sie mit 120 Mrd. Euro von allen Industriebranchen hierzulande am meisten exportiert. Für dieses Jahr erwartet der ZVEI eine Erholung der Ausfuhren um fünf Prozent, nach minus 16 Prozent im vergangenen Jahr.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) Pressestelle Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317

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