Deutsche Landwirtschaft hat Power / Sonnleitner bei Eröffnungspressekonferenz der Internationalen Grüne Woche
(Berlin) - „Die deutsche Landwirtschaft hat Power. Der Agrarstandort Deutschland nimmt mittlerweile eine Spitzenposition ein“. Dies hob der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, auf der Eröffnungspressekonferenz der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 17. Januar 2007 hervor. Mit 40 Milliarden Euro habe Deutschland 2006 ein neues Rekordergebnis im Agrarexport erreicht. Gleichzeitig prägten Vielfalt und Internationalität das Angebot an den deutschen Ladentheken. Dank ihrer Leistungsfähigkeit sorge die Land- und Ernährungswirtschaft für eine garantierte Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln. Zudem seien Nahrungsmittel seit Jahren die Inflationsbremse Nummer Eins. So seien die Lebensmittelpreise seit dem Jahr 2000 um 7,5 Prozent gestiegen, die übrigen Lebenshaltungskosten dagegen um über 10 Prozent. „Das bedeutet eine Entlastung der Haushaltskassen unserer deutschen Verbraucher um jährlich knapp 5 Milliarden Euro“, machte Sonnleitner deutlich.
Es herrsche Aufbruchstimmung in der Landwirtschaft und in den Agrarmärkten. Diese Zuversicht hänge besonders mit der gestiegenen weltweiten Nachfrage nach Nahrungsmitteln und den gestiegenen Weltmarktpreisen bei Agrarprodukten zusammen. Ursachen sind nach Aussage Sonnleitners das Wirtschaftwachstum in Osteuropa sowie der zunehmende Wohlstand vor allem in Asien mit seinen bevölkerungsreichen Ländern. „Wenn sich dieser positive Trend fortsetzt, können wir voll Optimismus in die Zukunft investieren und weiterhin Arbeitsplätze schaffen“, erklärte Sonnleitner. Erfreulich sei es auch, dass im vergangenen Jahr in der Landwirtschaft die Zahl der Auszubildenden mit 7 Prozent überproportional gestiegen sei. Gesucht würden gut ausgebildete Landwirte und Landwirtinnen, die als Betriebsleiter sowie als Fachkräfte und Führungskräfte gute Berufsaussichten hätten.
Die Bauern seien neben Nahrungsmittelerzeugern und Landschaftspflegern inzwischen auch Energiewirte geworden. Nach dem Motto „Kornkraft statt Kernkraft“ bauten sie auf rund 2 Millionen Hektar Fläche - also 13 Prozent der Ackerfläche in Deutschland - Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe an. „Damit sind wir europaweit führend, dies gilt auch für die innovative Technik“, betonte Sonnleitner. Zwar werde noch ein Zuwachs der Anbaufläche auf bis zu 3 Millionen Hektar prognostiziert. Doch würden die Bauern zuallererst Nahrungsmittelproduzenten bleiben, da die Prinzipien der Fruchtfolgegestaltung und der Nachhaltigkeit einer Flächenausweitung für Bioenergiepflanzen natürliche Grenzen setzten. „Die entstandene Konkurrenz um die Fläche stärkt aber die Landwirte als Unternehmer, die ihre Produktion durch die EU-Agrarreform von 2003 mit entkoppelten Ausgleichszahlungen heute marktorientiert ausrichten müssen“, so der DBV-Präsident.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
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