Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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Deutsche Wirtschaft begrüßt den Beitritt Bulgariens in die Europäische Union am 1. Januar 2007

(Berlin) - „Bulgarien hat auf dem Weg in die Europäische Union große Anstrengungen unternommen und bemerkenswerte Fortschritte erzielt.“ Das erklärte Edwin Eichler, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp AG und Länderkreissprecher Bulgarien des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft anlässlich einer Vortragsveranstaltung mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Sergei Stanishev und dem Wirtschaftsminister der Republik Bulgarien Rumen Ovcharov am Donnerstag in Berlin. Mit der durch die EU-Kommission verkündeten Empfehlung für einen Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union am 1. Januar 2007 sei ein Durchbruch gelungen. Der Beitritt eröffnet für die deutschen Unternehmen in Bulgarien neue Chancen in den Branchen Infrastruktur, Zulieferindustrie, Handel, Informationstechnologie und Umwelttechnik.

Die Auflagen der EU-Kommission in den Bereichen Justiz und Agrarwirtschaft seien angesichts der Herausforderungen des Beitritts durchaus verständlich, so Eichler weiter. Nach Einschätzung der deutschen Unternehmen haben sich die Rahmenbedingungen in Bulgarien deutlich verbessert. Treibende Kraft dieser Veränderungen waren der EU-Beitrittsprozess und die Anpassung des Rechtsrahmens an EU-Regeln. Verbleibende Herausforderungen sieht die deutsche Wirtschaft vor allem bei der Reform der öffentlichen Verwaltung und der transparenten und konsistenten Implementierung bestehender Gesetze. Bulgarien ist einer der interessantesten Märkte für die deutsche Wirtschaft in Osteuropa. Seit 2002 schreibt Bulgarien mit jährlichen Wachstumsraten von über fünf Prozent eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Auch der Warenverkehr zwischen Deutschland und Bulgarien erreichte im vergangenen Jahr mit einem Gesamtvolumen von fast drei Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Deutschland ist der größte Handelspartner Bulgariens. Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten 2005 mit zwei Milliarden Euro ein Rekordergebnis.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Thomas Hüne, Referent, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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