Deutscher Ärztetag spricht sich für das Gesetz zur Sperrung kinder"pornographischer" Seiten im Internet aus
(Berlin) - Die Deutsche Kinderhilfe begrüßt, dass sich der Deutsche Ärztetag auf unsere Initiative hin klar für das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" und gegen die Online-Petition ausgesprochen hat. Dass die große Berufsgruppe der Ärzte dies so deutlich erklärt hat verdeutlicht einmal mehr, dass die Gesetzesgegner in der Minderheit sind.
Die Unterschriftenaktion der Deutschen Kinderhilfe läuft ausgesprochen erfolgreich. Neben dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Nordrhein-Westfalen, der an seine Mitglieder appelliert hat in den Kinderarztpraxen Unterschriften zu sammeln, hat auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihre Mitglieder zur Unterstützung aufgerufen.
"Das Kampagnenziel, 100.000 Unterstützer für den Kampf gegen Kinder"pornographie" im Internet zu gewinnen, ist durch den Beschluss des Deutschen Ärztetages jetzt schon erreicht. Da die Gesetzesgegner ebenso wie die Befürworter einig im Ziel sind, das Internet von Kinder"pornographie" zu befreien, haben wir dem "AK Zensur" sowie der Petitionsinitiatorin Heine ein Dialogangebot gemacht. Die Deutsche Kinderhilfe ist angesichts des laufenden Gesetzgebungsverfahrens für konstruktive Vorschläge der Netzgemeinde offen, wie gleichermaßen oder sogar noch besser das Ziel des Gesetzgebers erreicht werden kann," so RA Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Kinderhilfe e.V.
Julia Gliszewska, Sprecherin des Vorstandes
Schiffbauer Damm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 24342940, Telefax: (030) 24342949
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