Deutscher Bauernverband bedauert Abbruch der WTO-Verhandlungen / Differenzen zwischen Indien, China und den USA führten zum Scheitern
(Berlin) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) bedauert, dass trotz harter 10-tägiger Verhandlungen in Genf die WTO-Verhandlungen abgebrochen wurden. Der Berufsstand hat sich stets für ein ausgewogenes Verhandlungsergebnis ausgesprochen und immer die Unabhängigkeit in der Ernährungssicherung in allen Ländern der Welt als ein besonderes und zentrales Ziel in der internationalen Handelspolitik angemahnt. Leider hat jedoch genau dieser Punkt offenbar wegen Differenzen zwischen Indien, China und den USA entscheidend zum Abbruch der Verhandlungen beigetragen. Der DBV fordert, dass bei einer Fortsetzung der Verhandlungen das Ziel der souveränen Ernährungssicherung ganz voran gestellt wird.
Für die Europäische Union haben sich Handelskommissar Peter Mandelson und Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel nachdrücklich für eine Einigung über Modalitäten für Agrar- und Industriegüter eingesetzt. Dabei ist die Kommission mit ihren Angeboten für den Agrarbereich sehr weit gegangen; in einigen Produktbereichen wäre beispielsweise die Europäische Union deutlich abhängiger von Importen geworden. Im Bereich der Industriegüter gab es dagegen keine signifikanten Fortschritte.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
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