Pressemitteilung | Deutscher Kork-Verband e.V. (DKV)
Anzeige

Deutscher Kork-Verband e.V. schafft mit exklusiver Portugal-Expedition große Reichweite für Naturkork

(Hamburg) - Leidenschaft entfacht sich immer noch am besten durch das Live-Erlebnis: Im Rahmen einer Kooperation mit dem DIE WEINREFERENTEN – Fachverband unabhängiger Weinreferenten e.V. beteiligte sich der Deutsche Kork-Verband e.V. inhaltlich und organisatorisch an einer exklusiven Portugal-Expedition.

Drei Tage geballtes Kork-Programm erlebte eine Reisegruppe von DIE WEINREFERENTEN auf Initiative des Deutschen Kork-Verbands vom 11. bis 13. Mai. Gleich am ersten Tag nach der Ankunft in Lissabon konnten die Fachleute hautnah erleben, wie in einem sogenannten „Montado“ gerade die Sommerschälung begonnen hatte, die sich vom Frühsommer bis in den August hineinzieht.

Artenreiche Kulturlandschaft mit großer Bedeutung

Der portugiesische Montado zählt mit rund 135 Tierarten pro 1.000 Quadratmeter zu den artenreichsten Kulturlandschaften Europas. Gleichzeitig binden die Korkeichenwälder erhebliche Mengen CO₂ und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erosions- und Brandschutz. Bemerkenswert ist zudem, dass die regelmäßige Schälung der Rinde die CO₂-Bindungsleistung der Bäume erhöht – ein Effekt, der in der Fachliteratur gut dokumentiert ist. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Korkeiche beträgt rund 200 Jahre. In dieser Zeit kann sie etwa 17-mal geschält werden und produziert insgesamt rund 50.000 Korken. Der gewonnene Kork wird gestapelt, getrocknet und vielseitig eingesetzt – etwa für Bodenbeläge, Dämmstoffe oder in der Mode. Hauptsächlich dient er jedoch nach wie vor als hochwertiger Flaschenverschluss.

Vom Montado aus führte die Reise weiter in Richtung Norden zum Amorim-Standort in Coruche. Dort erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die ersten Verarbeitungsschritte von Kork: Nach der Ernte wird die Rinde zunächst mindestens sechs Monate gelagert, bevor sie selektiert, gekocht und anschließend nach Kaliber und Qualität für die weitere Verwendung sortiert wird. Ebenfalls am Standort befindet sich die Produktion von Sektkorkscheiben, in der täglich mehr als zwei Millionen Einheiten gefertigt werden. Auf dem weiteren Weg nach Porto legte die Gruppe dann noch einen Zwischenstopp auf dem Weingut Taboadella im renommierten Dão-Weinanbaugebiet ein.
Einblick in die Korkverschlussproduktion

Am zweiten Tag führte die Reise weiter in den Norden Portugals. In Santa Maria de Lamas, ganz in der Nähe der Weinmetropole Porto, erhielten die Wein-Expertinnen und -Experten einen umfassenden Einblick in die Korkverschlussproduktion von Amorim, dem weltweit größten Produzenten für Korkverschlüsse.

Gert Reis, Geschäftsführer von Amorim Cork Deutschland, begleitete die Gruppe im Namen der weiteren DKV-Mitglieder Korkindustrie Trier, Heinr. Gültig und NEVEON Nürtingen und brachte den Teilnehmenden die Vorzüge von Naturkorkverschlüssen näher. Die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbands eint das gemeinsame Engagement für Qualität, Nachhaltigkeit und den Erhalt des Naturkorks als hochwertigen und umweltfreundlichen Flaschenverschluss.

„Kork ist ein Naturmaterial, das aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften jeden begeistert – erst recht, wenn man erlebt, woher das Material stammt und wie es geerntet und verarbeitet wird“, so Gert Reis.

Portwein, Douro-Tal und große Weinkultur

Im Anschluss ging es für die Gruppe weiter nach Vila Nova de Gaia – dem Zentrum des Portweins, das auf der gegenüberliegenden Flussseite von Porto liegt. Dort standen Besuche der traditionsreichen Keller der weltbekannten Portweinmarken Taylor’s und Graham’s auf dem Programm.

Am Abschlusstag machte die Gruppe noch einen Abstecher ins Douro-Tal, wo einige der feinsten Weiß- und Rotweine Portugals entstehen und selbstverständlich mit Naturkork verschlossen werden. Auch das international renommierte Weingut Niepoort durfte auf der Liste der besuchten Orte nicht fehlen.

Claudia Stern, Präsidentin von DIE WEINREFERENTEN – Fachverband unabhängiger Weinreferenten, betont: „Wer die Korkeichenwälder, die Menschen und die Verarbeitung vor Ort erlebt, versteht Naturkork mit völlig anderen Augen. Portugal zeigt eindrucksvoll, wie eng Weinkultur, Handwerk und Landschaft miteinander verbunden sind.“

Kork schreibt unzählige Facetten

Mit zahlreichen Eindrücken, Hintergrundinformationen und persönlichen Begegnungen im Gepäck dürften nun viele interessante Artikel entstehen – denn Kork schreibt unzählige Geschichten rund um Nachhaltigkeit, Genuss, Handwerk und Weinkultur.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Kork-Verband e.V. (DKV), Sascha Tapken, Geschäftsführer(in) Kommunikation, Goebenstr. 4-10, 32052 Herford, Telefon: 0178 3860090

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige