Deutsches Kinderhilfswerk begrüßt leichten Rückgang der Kinderarmut und fordert weiterhin mehr Chancengleichheit für alle Kinder
(Berlin) - Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit, dass die Kinderarmut bundesweit leicht rückläufig ist. Doch Kinderarmut findet, in einem der reichsten Länder der Erde, weiterhin auf höchstem Niveau statt. Hier sind deshalb alle politisch Verantwortlichen aufgefordert, energische Schritte gegen die Kinderarmut in unserem Land zu unternehmen. Dies muss absolute Priorität haben, damit die Jüngsten endlich mehr Chancen haben, eine lebenswerte Perspektive zu entwickeln, betont Dr. Heide-Rose Brückner, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, heute (10. Januar 2008) in Berlin.
Denn wenn wir uns nicht frühzeitig um unsere Jüngsten kümmern, dürfen wir uns über die aktuelle Kinder- und Jugendkriminalität nicht wundern. Um einem möglichen Anstieg zu begegnen, ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen von Anfang an niedrigschwellige Angebote zur Stärkung ihrer Persönlichkeit zu machen, damit sie auch zukünftig Bildungschancen in unserem Land haben. Populistische Forderungen nach Strafverschärfung sind hier kontraproduktiv, so Brückner.
Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich bundesweit für mehr Chancen für alle Kinder in Deutschland ein. Mit der Initiative Chancen spenden (www.chancen-spenden.de) unterstützt es insbesondere sozial benachteiligte Kinder in Deutschland. Jede kleine und große Spende ist beim Deutschen Kinderhilfswerk herzlich willkommen, um so einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der Kinderarmut und für mehr Chancengleichheit in Deutschland zu leisten, so Brückner weiter.
Mehr Informationen zur Kinderarmut in Deutschland finden Sie im Kinderreport Deutschland 2007, den das Deutsche Kinderhilfswerk kürzlich vorgestellt hat. Die umfangreiche Sammlung wissenschaftlicher Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Kinderarmut in Deutschland hat die Öffentlichkeit alarmiert: 2,5 Millionen Kinder leben in Armut!
Sozial benachteiligte Kinder ernähren sich ungesünder, bewegen sich weniger und sind verstärkten Belastungen der Umwelt ausgesetzt. Erschreckende Erkenntnisse zur Lage unserer Jüngsten und Ärmsten im Lande müssen die politisch Verantwortlichen in Deutschland endlich zum Handeln zwingen!
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Michael Kruse, Pressesprecher
Leipziger Str. 116-118, 10117 Berlin
Telefon: (030) 3086930, Telefax: (030) 2795634
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