Deutschlands Einwohner wohnen überwiegend im Eigentum / Bedeutung des Wohneigentums wird unterschätzt
(Berlin) - 53 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen wohnt in den eigenen vier Wänden. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. Die häufig verwendete Eigentumsquote auf Haushaltsbasis weise einen wenig aussagefähigen Wert von 43,2 Prozent aus. "Entscheidend ist nicht die Anzahl der Eigentümerhaushalte, sondern wie viele Personen im Eigentum leben", so Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann. Je mehr Personen zu einem Haushalt gehörten, umso höher sei der Anteil der Haushalte, die Wohneigentum bewohnten. Es könne also nicht behauptet werden, Deutschland sei ein Mieterland.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren Ein- und Zweipersonenhaushalte zu Beginn des Jahres 2008 mehrheitlich Mieterhaushalte (76 Prozent bzw. 52 Prozent). Haushalte ab einer Haushaltsgröße von drei Personen lebten überwiegend im Wohneigentum. Die Eigentümerquote der Dreipersonenhaushalte lag bereits bei 57 Prozent, die der Vierpersonenhaushalte sogar bei 70 Prozent. Von den Haushalten mit fünf und mehr Personen wohnten rund 73 Prozent in den eigenen vier Wänden.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland
Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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