DGB begrüßt Ausbau der Energetischen Gebäudesanierung
(Berlin) - Der DGB begrüßt ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, das Programm zur Energetischen Gebäudesanierung auf 3,5 Milliarden Euro jährlich aufzustocken. Das entspreche den Forderungen, die der DGB schon während der Koalitionsverhandlungen führenden Vertretern von Union und SPD übermittelte, erklärten der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und das zuständige Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Donnerstag (28. Juni 2007) in Berlin. Mit der jetzt geplanten Ausweitung stiegen auch die Chancen, die ehrgeizigen Klimaziele in Deutschland erreichen zu können.
Das Programm zur Energetischen Gebäudesanierung war ursprünglich eine Initiative des DGB aus dem damaligen Bündnis für Arbeit und Umwelt und leistet seitdem einen beachtlichen Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze in dem Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden. Das betrifft z.B. Wärmedämmung, energieeffiziente Heizungsanlagen und den Einsatz von Photovoltaik und Solarthermie zur Eigenversorgung mit Strom und Warmwasser. Das Programm reduziert auch erheblich die Importabhängigkeit vom Erdöl. Die Heizölrechnungen von Haushalten, Industrie und öffentlichen Verwaltungen lassen sich so um bis zu 80 Prozent senken. Das kommt vor allem auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute und stärkt den Konsum und damit die Binnenkonjunktur.
Deshalb unterstützen der DGB und seine Einzelgewerkschaften ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, die qualitatives Wachstum und nachhaltige Entwicklung ermöglichen, betonten Sommer und Hexel. Ein wichtiges Ziel der ökologischen Modernisierung sähen die Gewerkschaften in der Verbindung von Arbeit und Umwelt. Dieses Ziel lasse sich mit den Plänen der Bundesregierung besser verwirklichen. Damit könnte das Programm einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt, zum Klimaschutz und zur Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu leisten. Eine Erhöhung der Fördermittel um das Zweieinhalbfache pro Jahr dürfte insgesamt etwa 400.000 Arbeitsplätze schaffen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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