DGB-Bundesvorstand: Regierung hat soziale Verantwortung für Telekom-Beschäftigte
(Berlin) - Der DGB-Bundesvorstand hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre soziale Verantwortung für die (Telekom) Beschäftigten wahrzunehmen und den Vorstand auf den Weg der Vernunft zurück zu bringen. In einer Erklärung, die der DGB-Bundesvorstand am Dienstag (5. Juni 2007) in Berlin verabschiedet hat, wird auf die Verantwortung der Bundesregierung als größtem Anteilseigner verwiesen.
Seit der Privatisierung der Deutschen Telekom sind insgesamt 120.000 Arbeitsplätze abgebaut worden. Davon rund 60.000 im Kundendienst. Die negativen Auswirkungen auf die Qualität und den Service für die Kunden sind unübersehbar; das ist das Kernproblem des Unternehmens und nicht der Preis, heißt es in der Erklärung weiter.
Die DGB-Gewerkschaften fordern die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aller Branchen auf, sich aktiv an die Seite der Streikenden zu stellen und ihre Forderungen zu unterstützen: Erhalt der Arbeitsplätze und der wirtschaftlichen Existenz von bis zu 50.000 MitarbeiterInnen, keine Tarifflucht durch Auslagerungen, keine Arbeitszeitverlängerung, keine Lohnkürzungen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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