DGB unterstützt auch letzte Etappe des Zugs der Erinnerung
(Berlin) - Der Geschäftsführende DGB-Bundesvorstand beschloss am Montag (14. April 2008) die finanzielle Unterstützung des Zugs der Erinnerung für seine letzte Etappe von Görlitz nach Auschwitz, wo er am 8. Mai 2008 ankommen wird. Bis zum 10. Mai wird dort noch die Ausstellung über die Deportation in die Vernichtungslager zu sehen sein.
Auf den Stationen zuvor haben sich von Anfang an auch viele DGB-Regionen und Bezirke für dieses wichtige Projekt engagiert. Mehr als 40 000 Menschen insbesondere Schülerinnen und Schüler schauten sich die Ausstellung an den bisherigen Haltepunkten an.
Es ist mehr als bedenklich, dass es einer so großen Anstrengung der Zivilgesellschaft bedarf, diese überfällige Erinnerungsarbeit öffentlich zu vollziehen, betonte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Ohne die Reichsbahn wären die Deportationen nicht möglich gewesen. Deshalb hätte die Bahn AG als Nachfolge-Unternehmen ihrer Verantwortung einer gründlichen Aufarbeitung unbedingt nachkommen müssen. Doch Bahnchef Mehdorn türmte stattdessen Hindernis auf Hindernis und hat sich damit klar auf ein Abstellgleis begeben. Umso höher ist das Engagement derer zu schätzen, die nicht locker gelassen und den `Zug der Erinnerung´ möglich gemacht haben.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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