DGB-ZUKUNFTSCAMPS von der BA als Pilotprojekt ausgewählt
(Berlin) - Im Rahmen der so genannten vertieften, erweiterten Berufsorientierung ist die Gemeinschaftsinitiative von DGB-Gewerkschaften, Unternehmen und Wissenschaft ZUKUNFTSCAMP –FUTURE NOW als eines von drei Pilotprojekten von der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausgewählt worden. Bis 22. August verbringen insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse aus Haupt- und Gesamtschulen einen Teil ihrer Ferien in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) oder Flecken Zechlin (Brandenburg) und lernen dort, ihre persönlichen Stärken und Talente für ihre berufliche Zukunft nutzbar zu machen. Im Anschluss an die Sommercamps werden die Jugendlichen während der nächsten zwei Jahre im Rahmen so genannter Follow-Up-Veranstaltungen kontinuierlich bis zum Schulabschluss begleitet.
Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit:
„Mit den Sommercamps wollen wir jungen Menschen frühzeitig Hilfestellung geben. Sie sollen erkennen, dass ein guter Schulabschluss wichtig ist. Das Geld ist gut investiert. In vielen Fällen können wir so nachträgliche Fördermaßnahmen verhindern."
Für DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel ist das Projekt ZUKUNFTSCAMPS – FUTURE NOW ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen: „Ihnen vorzuwerfen, nicht ausbildungsfähig zu sein, gleichzeitig aber keine Unterstützung anzubieten – das führt in die Sackgasse. Die Zukunftscamps setzen bei den Stärken jedes und jeder Einzelnen an und verstehen sich als Befähigung zu Initiative, Selbständigkeit und Teamfähigkeit.“ Rückmeldungen von Jugendlichen aus dem Sommercamp 2007 bestätigten dies, sagte Hexel.
So berichten die Teilnehmer/innen von persönlichen Erfolgen als "Zukunftscamp-Nachwirkung". Ein Mädchen wurde zur Klassensprecherin gewählt, andere gründeten eine eigene Band, strebten nun einen höheren Schulabschluss an oder entwickelten den Wunsch, später einen sozialen Beruf zu ergreifen.
Das Projekt ZUKUNFTSCAMP – FUTURE NOW geht auf eine Initiative des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften zurück und wird von der Bundesagentur für Arbeit sowie zahlreichen namhaften Unternehmen finanziert.
Realisiert werden die Camps vom DGB-Bildungswerk; die Universität Lüneburg hat die Bildungskonzeption entwickelt. Diese orientiert sich am Konzept der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und wurde von der Unesco als offizielles Projekt der gleichnamigen UN-Dekade ausgewählt. Das gesamte Projekt wird sowohl von der Universität Lüneburg als auch von der Bundesagentur für Arbeit evaluiert.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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