Pressemitteilung | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand
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DGB zur Bali-Konferenz: Beim Klimaschutz klotzen statt kleckern

(Berlin) - Anlässlich der am Montag (3. Dezember 2007) beginnenden 13. Vertragsstaaten-Konferenz zur Klimarahmenkonvention in Bali ruft der DGB Unternehmen, Manager und Aufsichtsräte dazu auf, den Energie- und Klimazielen oberste Priorität in der Unternehmenspolitik zu geben.

„Von dieser Konferenz erwarte ich ein belastbares Mandat, um dem Klimawandel endlich angemessen begegnen zu können“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Sonntag (2. Dezember 2007) in Berlin. „Außerdem sollten deutsche Manager richtig Geld in die Hand nehmen, um überdurchschnittlich in erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu investieren. Hier muss geklotzt und darf nicht gekleckert werden.“

Nach Überzeugung des DGB sind der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz die besten Mittel sowohl für globalen Klimaschutz als auch für mehr Arbeitsplätze. „Deutschland kann vor allem bei technischen Neuerungen vorangehen und damit Weltspitze sein“, sagte Dietmar Hexel.

Aktuelle Analysen des Weltklimarates zeigten, wie dramatisch der Klimawandel bereits fortgeschritten ist, betonte Dietmar Hexel: „Der Handlungsdruck steigt. Je länger gewartet wird, umso höher fallen die Kosten aus.“

Wenn es um geeignete Gegenmaßnahmen gehe, seien Industrieländer an erster Stelle gefragt, so das DGB-Vorstandsmitglied. Sie verbrauchten weltweit drei Viertel der natürlichen Ressourcen und stünden deshalb klimapolitisch in einer besonderen Verantwortung.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324

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