Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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„Die Gründungsväter wären fasziniert von der Leistung der Bauern“ / Sonnleitner spricht auf 125-Jahrfeier der bäuerlichen Interessenvertretung im Rheinland

(Berlin) - „Ich verbeuge mich mit größtem Respekt vor den Leistungen weitsichtiger Persönlichkeiten der bäuerlichen Interessenvertretung im Rheinland“. Dies sagte Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), anlässlich eines Festaktes zur 125-Jahrfeier der bäuerlichen Interessenvertretung im Rheinland, der vom Rheinischen Landwirtschaftsverband in Kempen veranstaltet wurde. Die Gründungsmitglieder wären verblüfft über die tiefgreifenden Veränderungen auf den Höfen und in den Dörfern. Sie wären sicherlich aber auch fasziniert von der Leistungsfähigkeit der Bauern – und sicher auch begeistert vom Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der heutigen jungen Bauerngeneration, sagte Sonnleitner. Auch hätte die Landwirtschaft maßgeblich dabei geholfen, dass es in Deutschland gesunde Dörfer, Kleinstädte und ländliche Regionen und wunderschöne Kulturlandschaften gebe.

Sonnleitner hob ausdrücklich die Leistungen von RLV-Präsident Wilhelm Decker, RLV-Ehrenpräsident Reiner Latten und Hauptgeschäftsführer Willi Bennerscheidt hervor. Die bäuerliche Interessenvertretung würde wahrhaftig ein weites Feld beackern. Dabei würden aber die in der politischen Verantwortung stehenden Parlamente und Regierungen – Bund und Länder – und ebenso die EU-Institutionen im Bauernverband eine „kompetente, aussagefähige, authentische und verlässliche Interessenvertretung, eine feste Adresse, eine gestalterische Kraft in einer pluralistischen Gesellschaft“ wissen, stellte Sonnleitner fest. Auch erfülle es mit Freude und Stolz, dass die deutsche Landwirtschaft im Zuge der europäischen Integration und des Binnenmarktes nicht verloren, sondern deutlich gewonnen habe.

„Wir sind heute als Industrieland Deutschland zugleich einer der größten Agrarexporteure der Welt“, sagte der DBV-Präsident. Die europäischen Agrarreformen hätten den Landwirten sehr viel abverlangt, doch Bauern und Ernährungswirtschaft reagierten unternehmerisch und marktorientiert auf die neuen Rahmenbedingungen für Nahrungsmittel und nachwachsende Rohstoffe. Dabei sei aber eine verlässliche Politikgestaltung die beste Gewähr für eine starke und prosperierende Landwirtschaft und unbedingte Voraussetzung. „Das ist unsere zentrale Botschaft schlechthin“, erklärte Sonnleitner. Jeder in die heimische Landwirtschaft investierte Euro sei gut für Deutschland.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

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