Die meisten Unternehmen lassen Startups links liegen / 65 Prozent arbeiten gar nicht mit Startups zusammen / Wichtigster Grund: Unternehmen fehlt der Kontakt zu Gründern / Nur 14 Prozent entwickeln gemeinsam mit Startups neue Produkte
(Berlin) - Ob beim Thema Finanzen, in der Energiebranche, im Gesundheitswesen oder im Handel: Startups sind heute in allen Branchen aktiv. Sie sind innovativ, schnell, agil und frech - doch die große Mehrheit der Unternehmen lässt sie links liegen. Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen ab 20 Mitarbeiter geben an, dass sie mit Startups nicht zusammenarbeiten.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 8 Prozent sagen, dass sie sich finanziell an Startups beteiligt haben, 28 Prozent arbeiten mit ihnen auf andere Art zusammen, etwa bei Gründerwettbewerben. Aber nur 14 Prozent entwickeln gemeinsam mit Startups neue Produkte oder Dienstleistungen. "Sowohl etablierte Unternehmen als auch Startups verspielen riesige Chancen, wenn sie nicht häufiger und enger zusammenarbeiten", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Mittelständler ebenso wie Konzerne haben auf diese Weise die Chance, digitale Innovationen ins Unternehmen zu holen, und Startups können so leichter auf dem Markt Fuß fassen und erste Kunden gewinnen."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
Andreas Streim, Pressesprecher
Albrechtstr. 10, 10117 Berlin
Telefon: (030) 27576-0, Fax: (030) 27576-400
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