Pressemitteilung | (BDEW) Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Die Präsidentin des BDEW, Dr. Marie-Luise Wolff, zur anhaltenden Debatte über ein Embargo auf russische Gaslieferungen:'

(Berlin) - "Die Debatte darüber, ob die deutsche Industrie einen Stopp sämtlicher Gaslieferungen aus Russland verkraften kann oder nicht, geht am zentralen Punkt vorbei. Es geht vielmehr darum, in welchem Zeitraum wir unsere Gesamtwirtschaft in die Lage versetzen können, komplett ohne das Gas des Kriegstreibers Putin auszukommen.

Deshalb müssen jetzt alle Kräfte darauf verwandt werden, unseren Ausstieg aus den russischen Gaslieferungen detailgenau vorzubereiten und die dafür notwendigen Maßnahmen mit einem ehrgeizigen Zeitplan zu untermauern. Alle Unternehmen, aber auch die Privathaushalte müssen wissen, was auf sie zukommt und an welchen Stellschrauben sie drehen müssen.

Wir als Energiewirtschaft stehen bereit, gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und anderen Beteiligten den Detailplan zum Ausstieg aus russischen Gaslieferungen auszuarbeiten. Dies muss zügig, aber dennoch nach dem Grundsatz "Sorgfalt vor Eile" geschehen. Es nutzt nichts, übertrieben optimistische Annahmen und nicht hinterlegte Behauptungen zu verbreiten. Es geht schließlich um nichts Geringeres als die Transformation der gesamten deutschen Industrie, das Konzept dafür schreibt man nicht mal eben auf ein paar Seiten zusammen."

Quelle und Kontaktadresse:
(BDEW) Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Jan Ulland, Pressesprecher Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin Telefon: (030) 300199-0, Fax: (030) 300199-3900

(mw)

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