Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Dienstleistungswirtschaft braucht Unterstützung bei Personalkosten und Kreditvergabe

(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) erwartet im nächsten Jahr ein schwieriges Umfeld für viele Dienstleistungsbranchen. Hauptprobleme werden die Personalkosten und die Kreditvergabe sein.

"Für die Dienstleistungswirtschaft wird das Jahr 2009 kein einfaches Jahr. Wenn in der Industrie und bei Endverbrauchern gespart wird, werden das die verschiedenen Branchen massiv zu spüren bekommen", warnt BDWi-Präsident Werner Küsters.

Druck entsteht nach Einschätzung des BDWi vor allem im Bereich der Personalkosten und bei der Kreditvergabe. Hier ist daher Unterstützung durch die Politik angesagt.

"Das heißt, die Personalzusatzkosten müssen dringend gesenkt werden, um Dienstleistungen preisgünstiger anbieten zu können. Das bedeutet: schnellstmögliche Absenkung des Beitrags zur Rentenversicherung, Spielraum ist bekanntlich vorhanden. Befreiung der Arbeitslosenversicherung von allen versicherungsfremden Leistungen, um einen Anstieg der Beiträge zu vermeiden. Und Verschiebung des Gesundheitsfonds, der zu einer massiven Beitragssteigerung in der Krankenversicherung führen wird", fordert Küsters.

Bei der Kreditversorgung sieht der BDWi die Dienstleistungsunternehmen in einer besonders schwierigen Lage: "Dienstleister haben oft wenig Sachgüter und damit kaum Sicherheiten. Daher sollte der Staat genau überlegen, wie staatliche Bürgschaften auf die Dienstleistungswirtschaft ausgerichtet werden können. Sonst werden viele Unternehmen pleite gehen, obwohl sie gut aufgestellt sind", warnt Küsters.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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